Ex-Präsidialberaterin kämpft um Morena-Nominierung in Guerrero
Esthela Damían Peralta, einstige juristische Beraterin der mexikanischen Präsidentschaft, bewirbt sich nun um die Nominierung der Partei Morena für die Gouverneurswahlen im Bundesstaat Guerrero. Die ehemalige Beamtin, die einen Abschluss in Rechtswissenschaften von der Autonomen Universität Guerrero hält, hat ihr nationales Amt aufgegeben, um die Kandidatur anzustreben.
Sie betont, der interne Auswahlprozess der Partei sei fair und transparent. Damían Peralta trat von ihrem Posten zurück, nachdem sie Präsidentin Claudia Sheinbaum über ihre Pläne informiert hatte. Sheinbaum soll sie daran erinnert haben, dass es keine Empfehlungen geben werde und alle Bewerber:innen sich einer Umfrage stellen müssten. Die ehemalige Beraterin besteht darauf, nicht die bevorzugte Kandidatin der Präsidentin zu sein, und weist Vorwürfe der Bevorzugung zurück.
Sie traf sich mit ihren Mitbewerber:innen Félix Salgado Macedonio und Beatriz Mojica und bezeichnete die Gespräche als respektvoll und konstruktiv. Trotz des Wettbewerbs verspricht sie, die Person zu unterstützen, die die Nominierung gewinnt – unabhängig vom Geschlecht.
Damían Peralta weist auch Spekulationen zurück, der interne Auswahlprozess sei manipuliert. Sie argumentiert, dass Morenas Dominanz in Guerrero auf echter Wählerloyalität beruhe und nicht auf Manipulation. Die Umfragen, so sagt sie, würden den oder die Nominierte:n fair bestimmen.
Die ehemalige Präsidialberaterin konzentriert sich nun darauf, die Nominierung von Morena für die Landeswahlen in Guerrero zu sichern. Sie ist zuversichtlich, dass die Partei an der Macht bleiben wird, und verweist auf die starke lokale Unterstützung. Das Ergebnis der internen Umfragen wird über ihre politische Zukunft entscheiden.






