Ex-Mitarbeiterin von Marcy Kaptur gesteht 23.000-Dollar-Diebstahl per Drahtüberweisung
Julian HartmannEx-Mitarbeiterin von Marcy Kaptur gesteht 23.000-Dollar-Diebstahl per Drahtüberweisung
Eine ehemalige Mitarbeiterin der Abgeordnete Marcy Kaptur hat eingestanden, fast 23.000 Dollar von deren Bankkonto gestohlen zu haben. Courtney Hruska bekannte sich des schweren Betrugs per Drahtüberweisung (wire fraud) schuldig, nachdem sie das Geld auf ihr eigenes Kreditkartenkonto überwiesen hatte, um damit ihre persönlichen Rechnungen zu begleichen. Der Diebstahl blieb fast ein Jahr lang unentdeckt, bis Kaptur die fehlenden Gelder bemerkte.
Hruska arbeitete von 2015 bis 2022 für die Abgeordnete Kaptur und bekleidete dort verschiedene Positionen, darunter als Bürokoordinatorin, Managerin und administrative Direktorin. Während dieser Zeit vertraute Kaptur ihr persönliche Finanzdaten an – darunter Kontodetails und Kreditkarteninformationen –, die für offizielle Aufgaben benötigt wurden.
Zwischen August 2023 und Juli 2024 tätigte Hruska zehn nicht autorisierte Überweisungen von Kapturs Konto auf ihre eigene Kreditkarte. Später gab sie zu, über 20.000 Dollar veruntreut zu haben, in der Annahme, die Abgeordnete – die kein Online-Banking nutzte – würde es nicht bemerken.
Der Betrug flog Ende 2024 auf, als ein privater Scheck Kapturs wegen fehlender Deckung platzen sollte. Zunächst versuchte Hruska, die Schuld von sich zu weisen, und behauptete, "Hacker aus dem Darknet" seien dafür verantwortlich.
Die Anklage wegen schweren Betrugs per Drahtüberweisung sieht eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft vor. Allerdings ist zu erwarten, dass Hruska ein milderes Urteil erhält, wenn Bundesrichterin Leonie M. Brinkema im Juni ihr Urteil verkündet.
Mit ihrem Schuldeingeständnis bestätigt Hruska den Missbrauch von Kapturs Geldern über einen Zeitraum von zehn Monaten. Der Fall geht nun in die Strafzumessung, bei der die Richterin die endgültige Strafe festlegen wird. Das Urteil könnte Präzedenzfall für ähnliche Fälle von Finanzvergehen durch politische Mitarbeiter schaffen.






