29 June 2026, 11:01

Elke Kahr feiert historischen Wahltriumph für die KPÖ in Graz

Graz bleibt dunkelrot

Elke Kahr feiert historischen Wahltriumph für die KPÖ in Graz

Elke Kahr, die 64-jährige kommunistische Bürgermeisterin von Graz, hat bei den Kommunalwahlen der Stadt einen Erdrutschsieg errungen. Ihre Partei, die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ), legte auf 35,8 Prozent zu – ein Plus von sieben Prozentpunkten seit 2021. Das Ergebnis festigt ihre Führung und stärkt den Einfluss der Partei in der lokalen Politik.

Der Erfolg der KPÖ gründet auf ihrem Fokus auf Integrität, bezahlbaren Wohnraum und soziale Sicherheit. Diese Schwerpunkte trafen bei den Wählerinnen und Wählern auf große Resonanz und bescherten der Partei drei zusätzliche Sitze im Stadtsenat. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) landete mit 25,3 Prozent auf dem zweiten Platz und lag damit zehn Punkte hinter der KPÖ.

Auch die Grünen schnitten gut ab und erreichten 14,8 Prozent der Stimmen. Gleichzeitig verzeichnete die rechtspopulistische FPÖ einen Zuwachs und legte um 1,6 Punkte auf 12,2 Prozent zu. Die Sozialdemokraten (SPÖ) erlitten dagegen ein historisches Tief und fielen auf nur noch 5,6 Prozent.

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Da KPÖ und Grüne nun eine knappe Mehrheit im Stadtrat halten, wird ihre gemeinsame Einflussnahme die Zukunft von Graz prägen. Ines Schwerdtner, Co-Vorsitzende der Linken, reiste nach Graz, um ihren Partner Robert Krotzer zu unterstützen. Krotzer, der als Stadtrat tätig ist, gilt als designierter Nachfolger von Elke Kahr.

Die Wahlergebnisse bestätigen die wachsende Vorherrschaft der KPÖ in Graz. Die Zugewinne der Partei im Senat und im Rat spiegeln das Vertrauen der Wähler in ihre Politik wider. Die neue politische Landschaft ebnet den Weg für eine fortschrittliche Ausrichtung auf Bezahlbarkeit und soziale Themen in der Stadt.

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