EKD-Synode in Dresden startet mit Aufarbeitung und Reformdebatten

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Eine Kirche ist prominent in der Bildmitte zu sehen.

Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland beginnt - EKD-Synode in Dresden startet mit Aufarbeitung und Reformdebatten

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) eröffnet heute in Dresden ihre jährliche Tagung. Die von Anna-Nicole Heinrich geleitete Veranstaltung widmet sich vor allem der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt innerhalb der Kirche sowie der Rolle der Institution in schwierigen Zeiten. Den Auftakt bildet ein Gottesdienst in der Dresdner Dreikönigskirche, in dem der sächsische Landesbischof Tobias Bilz die Predigt hält. In den kommenden Tagen werden sich die 128 Synodalen intensiv mit der Position der Kirche in einer von Umbrüchen und Krisen geprägten Welt auseinandersetzen. Am Dienstag stellt das Beteiligungsforum zu sexualisierter Gewalt seinen Bericht vor – ein zentrales Thema der Tagung, das den Willen der Kirche unterstreicht, diese schwere Problematik entschlossen anzugehen. Die Dresdner Synodentagung der EKD will drängende Fragen aufgreifen und Reformen innerhalb der Kirche vorantreiben. Mit einer für Montag geplanten Friedensbotschaft und wegweisenden Debatten verspricht die Veranstaltung wichtige Impulse und nachhaltige Wirkung.