Eintracht Frankfurt in der Krise: Hellmann fordert mehr Kampfgeist vor Dortmund-Spiel

Hellmann zur Eintracht-Situation: "Ein bisschen zu viel Komfort" - Eintracht Frankfurt in der Krise: Hellmann fordert mehr Kampfgeist vor Dortmund-Spiel
Eintracht Frankfurts Vorstandssprecher Axel Hellmann warnt den Verein mit deutlichen Worten zur Halbzeit
Obwohl Eintracht Frankfurt aktuell auf Platz sieben der Bundesliga steht, hat Axel Hellmann einen besorgniserregenden Rückgang an Intensität kritisiert und sofortige Verbesserungen gefordert. Seine Äußerungen fallen kurz vor dem entscheidenden Heimspiel gegen Borussia Dortmund am 9. Januar.
Hellmann monierte vor allem ein alarmierendes Fehlen von Kampfgeist – insbesondere in defensiven Zweikämpfen und im Verhalten ohne Ball. Mit bereits 30 Gegentoren in nur 15 Ligaspielen in dieser Saison ist die Defensive ein zentrales Problem. Er betonte, dass der dritte Platz der Vorsaison, der zur Champions-League-Teilnahme führte, keine Selbstzufriedenheit rechtfertige.
Der Vorstandssprecher bezeichnete die jüngste europäische Konstanz der Eintracht – fünf aufeinanderfolgende Spielzeiten im internationalen Wettbewerb – als Ausnahme und nicht als Regel. Er forderte eine erneute Konzentration darauf, die Qualifikation für Europa zu sichern. Die Winterpause müsse laut Hellmann für eine Bestandsaufnahme und taktische Anpassungen im gesamten Verein genutzt werden. Trotz Spekulationen deutete er keine möglichen Trainerwechsel im Januar-Transferfenster an. Stattdessen warnte er, das Team sei in eine "Komfortzone" gerutscht und müsse vor dem Duell mit Dortmund kommende Woche seinen Wettbewerbswillen zurückgewinnen.
Die nächste Bewährungsprobe für Frankfurt folgt am 9. Januar in der Deutschen Bank Park gegen Dortmund. Das Spiel wird zeigen, ob die Mannschaft ihre defensiven Schwächen in den Griff bekommt. Hellmanns Botschaft ist unmissverständlich: Ohne mehr Einsatz droht der Verein im Rennen um die internationalen Plätze weiter zurückzufallen.



