Ein Schreibfehler im Dokument entscheidet über Kilmar Abrego Garcias Schicksal

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Ein Schreibfehler im Dokument entscheidet über Kilmar Abrego Garcias Schicksal

Wort der Woche: 'Schreibfehler' spielt eine Rolle im Fall von Kilmar Abrego Garcia

Anreißer Nur wenige Stunden, nachdem ein Bundesrichter vergangene Woche die Freilassung von Kilmar Abrego Garcia anordnete, trug ein Einwanderungsrichter ein Dokument in die Akten ein – zur Korrektur eines sogenannten 'Schreibfehlers'.

17. Dezember 2025, 20:21 Uhr

Ein Mann aus El Salvador wurde nach einem juristischen Streit um einen umstrittenen Abschiebebescheid aus der US-Haft entlassen. Der Fall dreht sich um eine falsche Schreibweise in einem deutschen Dokument aus dem Jahr 2016 und den späteren Versuch eines Richters, diesen Fehler zu berichtigen.

Begonnen hatte der Fall am 6. April 2016, als das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) den Namen von José Abrego García in einem Abschiebebescheid falsch schrieb. Tatsächlich existierte jedoch nie ein gültiger Abschiebebescheid gegen Abrego Garcia in seiner Akte – trotz jahrelanger Verfahren.

Der Fall zeigt, wie ein kleiner verwaltungstechnischer Fehler zu jahrelangen Rechtsstreitigkeiten führen kann. Abrego Garcias Freilassung erfolgte nach einer Entscheidung, die die Rechtmäßigkeit des Abschiebebescheids infrage stellte. Seine Zukunft in den USA bleibt ungewiss, doch das Urteil verhindert vorerst eine erneute Inhaftierung.

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