Drohnenfliegen in Deutschland: Diese strengen EU-Regeln gelten für jeden Piloten

Drohnenpiloten: Viele unterschätzen die Regelungen - Drohnenfliegen in Deutschland: Diese strengen EU-Regeln gelten für jeden Piloten
Drohnen bleiben bei Hobby- und Profipiloten gleichermaßen beliebt – besonders, nachdem viele im Weihnachtsgeschäft 2022 verschenkt wurden. Doch das legale Fliegen erfordert mehr als nur das Auspacken: Strenge EU- und deutsche Vorschriften gelten, abhängig von Größe und Verwendungszweck der Drohne.
In Deutschland müssen Betreiber von Drohnen über 250 Gramm oder mit Kameraausstattung sich bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) über deren Tochterunternehmen Droniq registrieren. Oft sind vor dem Start eine Haftpflichtversicherung und eine Drohnenkennzeichnung Pflicht. Selbst mit Lizenz müssen Piloten Sicherheitsregeln einhalten, etwa zu Gewichtsgrenzen und Flugzonen.
Ein weitverbreiteter Irrglaube ist, dass Drohnen überall frei geflogen werden dürfen. Tatsächlich unterliegen „unbemannte Luftfahrtsysteme“ (UAS) EU-weit verbindlichen Regelungen, deren Einhaltung nicht verhandelbar ist. Neue Piloten sollten sich vor dem ersten Flug mit den rechtlichen Grundlagen vertraut machen. Die Zahl zertifizierter Drohnenpiloten in Deutschland steigt rasant: 2021 bestanden rund 237.000 EU-Kompetenzprüfungen sowie 9.100 Fernpilotenlizenztests. Bis 2024 stiegen diese Zahlen auf über 411.000 Kompetenznachweise und mehr als 25.500 Lizenzen – ein Zeichen für wachsendes Interesse und strengere Kontrollen.
Mit der Verbreitung von Drohnen wachsen auch die regulatorischen Anforderungen. Registrierung, Versicherung und korrekte Zertifizierung bleiben zentrale Voraussetzungen für den legalen Betrieb. Wer diese Pflichten ignoriert, riskiert Bußgelder oder Flugverbote – daher ist Aufklärung für jeden Piloten unverzichtbar.

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