14 March 2026, 04:02

Dimitri Ignatow bleibt MT Melsungen eine weitere Saison erhalten

Ein Mann in einem blauen Hemd und schwarzen Shorts spielt Handball mit einem "Kabaddi World Cup 2015"-Plakat im Hintergrund.

Melsungen verlängert mit Eigengewächs Ignatow - Dimitri Ignatow bleibt MT Melsungen eine weitere Saison erhalten

MT Melsungen sichert sich Dimitri Ignatow für eine weitere Saison

Der Rekordhalter der Bundesliga-Sprintbestzeit 2023/24 (32,26 km/h) bleibt dem Verein auch über das ursprüngliche Vertragsende hinaus erhalten. Der rechte Außenspieler Dimitri Ignatow, der seit 2015 zum Kader gehört und zuvor die Jugendabteilung durchlaufen hat, wird Melsungen damit mindestens eine weitere Spielzeit treu bleiben.

Ignatows Weg bei den Nordhessen begann in der Jugendakademie des Clubs. Nach seinem Aufstieg durch die Nachwuchsmannschaften gab er sein Debüt in der Profiabteilung und entwickelte sich seither zu einer festen Größe im Team. Sein aktueller Vertrag wäre in dieser Saison ausgelaufen, doch die Verlängerung garantiert seine Präsenz für mindestens eine weitere Spielzeit.

Besondere Aufmerksamkeit erregte der Außenspieler in der vergangenen Saison, als er mit 32,26 km/h die schnellste Sprintgeschwindigkeit der Bundesliga markierte. Seine explosive Schnelligkeit bleibt bis heute ligaweit unübertroffen und macht ihn zu einer konstanten Gefahr auf der rechten Angriffsseite.

Melsungens Nachwuchsförderung bringt weiterhin Spitzenkräfte hervor: Stand März 2026 spielen fünf weitere Eigengewächse in der Handball-Bundesliga. Lukas Bindeles (SC DHfK Leipzig), Noel Nieschlag (THW Kiel), Moritz Schäfer (TBV Lemgo Lippe), Niklas Landin (Frisch Auf Göppingen) und Jonas Golla (SG Flensburg-Handewitt) starteten ihre Karrieren allesamt in demselben System, das auch Ignatow prägte.

Mit der Vertragsverlängerung bleibt Ignatow Melsungen mindestens bis zum Ende der nächsten Saison erhalten. Seine rekordverdächtige Schnelligkeit und Erfahrung bleiben wertvolle Assets für das Team. Gleichzeitig unterstreicht der Erfolg der ehemaligen Akademiespieler erneut den Ruf des Vereins als Talentschmiede.

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