DGB in Hessen und Thüringen setzt mit Rudolph und Sternatz auf bewährte Führung

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Ein Fabrikinnenraum mit Trägern, einer Treppe, einem Geländer, Containern, Lampen, Rohren und Wänden.

Kontinuität an der Spitze des DGB in Hessen und Thüringen - DGB in Hessen und Thüringen setzt mit Rudolph und Sternatz auf bewährte Führung

Kontinuität an der DGB-Spitze in Hessen und Thüringen

Kontinuität an der DGB-Spitze in Hessen und Thüringen

Kontinuität an der DGB-Spitze in Hessen und Thüringen

  1. Dezember 2025, 14:06 Uhr

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Hessen und Thüringen hat seine Führung für eine weitere vierjährige Amtszeit wiedergewählt. Michael Rudolph sicherte sich mit fast 97 Prozent der Stimmen die Wiederwahl als Vorsitzender, während Renate Sternatz mit etwa 95 Prozent Unterstützung als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurde. Die Beschlüsse fielen auf dem Regionalkongress 2025 in Bad Hersfeld.

Michael Rudolph, der den DGB in Hessen seit 2017 führt, tritt damit seine dritte Amtszeit in Folge an. In seiner Annahmerede betonte er die Dringlichkeit, die wachsende Vermögensungleichheit zu bekämpfen, und verwies darauf, dass die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung 60 Prozent des Gesamtvermögens besitzen. Er forderte umfassende Steuerreformen, darunter die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer sowie eine strengere Erbschaftssteuer.

Rudolph unterstrich zudem die Bedeutung einer Ausweitung der Tarifbindung, um die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken. Seine Stellvertreterin Renate Sternatz lenkte den Fokus auf ein weiteres drängendes Problem: den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum für Auszubildende. Beide skizzierten klare Schwerpunkte für die kommende Amtszeit und unterstrichen damit das Engagement der Gewerkschaft für wirtschaftliche Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt.

Die wiedergewählte Führung wird ihre Agenda in den nächsten vier Jahren vorantreiben. Steuerreformen, Umverteilung von Vermögen und bessere Wohnbedingungen für junge Beschäftigte stehen dabei im Mittelpunkt. Das deutliche Votum spricht für eine breite Unterstützung dieser Ziele innerhalb der Gewerkschaft.