Deutschlands Drogenbeauftragter lobt Haftbefehls Netflix-Doku

Admin User
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Ein Auto mit darunter stehenden Textzitaten.

Deutschlands Drogenzar Streeck nennt Haftbefehls Doc 'berührend' - Deutschlands Drogenbeauftragter lobt Haftbefehls Netflix-Doku

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, hat die Netflix-Dokumentation "Babo – The Haftbefehl Story" des Rappers Haftbefehl gelobt. Der Film, der die jahrelange Kokainabhängigkeit des Künstlers thematisiert, stellt einen deutlichen Kontrast zu der in der Rap-Musik oft verklärten Darstellung der Droge dar. Streeck, der als Arzt ausgebildet ist, bezeichnete die Dokumentation als "intensiv" und "zutiefst bewegend". Sie zeige, "wie die Drogen am Ende den Menschen auffressen", und widerlege damit das in der Rap-Szene verbreitete Bild von Kokain als "harmlos oder sogar cool", das Streeck bereits zuvor kritisiert hatte. Der Film begleitet Haftbefehl – mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan – von seinen Anfängen in der deutschen Rap-Szene 2010 mit dem Sampler "Kapitel 1: Zeit für was Echtes" und seinem Debütalbum "Azzlack Stereotyp" bis hin zu seinem Kampf gegen die Sucht. Streeck würdigte Haftbefehls Mut, seine Drogenabhängigkeit offen zu thematisieren. Die Dokumentation sei ein eindringliches Mahnmal der Realität von Suchterkrankungen und stehe im scharfen Gegensatz zu dem verherrlichten Bild, das die Popkultur oft vermittelt.