28 April 2026, 00:07

Deutsche uneins: Strengere Sozialleistungen für Migranten und Forderung nach gerechter Vermögensverteilung

Ausführliche alte Karte von Weimar, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Deutsche uneins: Strengere Sozialleistungen für Migranten und Forderung nach gerechter Vermögensverteilung

Eine neue Umfrage offenbart deutliche Meinungsunterschiede unter Deutschen zu Sozialleistungen für Migranten und der Gerechtigkeit bei der Vermögensverteilung. Die Ergebnisse zeigen eine breite Unterstützung für strengere Regeln, wobei die Ansichten je nach politischer Ausrichtung und Region stark variieren.

Laut der Erhebung sind 66 Prozent der Deutschen der Auffassung, dass Migranten Sozialleistungen erst nach einer längeren Arbeitszeit im Land erhalten sollten. Besonders hoch ist die Zustimmung bei AfD-Wählern: 91 Prozent befürworten schärfere Auflagen. Auch unter CDU/CSU-Anhängern liegt die Zustimmung mit 79 Prozent deutlich über dem Durchschnitt, während 63 Prozent der SPD-Wähler dieser Position zustimmen.

Regionale Unterschiede fallen ebenfalls ins Auge. In Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sprechen sich 72 Prozent der Befragten für strengere Regelungen aus. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt die Zustimmung sogar bei 76 Prozent. Lediglich 55 Prozent der Wähler der Linken lehnen verschärfte Bedingungen für Migranten ab.

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Über das Thema Migration hinaus zeigt die Umfrage eine breite Besorgnis über soziale Ungerechtigkeit: 81 Prozent der Deutschen empfinden die Vermögensverteilung als ungerecht. Zudem sind 86 Prozent der Meinung, dass Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden sollten. Fast die Hälfte – 47 Prozent – wäre sogar bereit, persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen, um die Zukunft des Sozialsystems zu sichern.

Die Ergebnisse unterstreichen tiefe Gräben in der Migrationspolitik, die von regionalen und politischen Unterschieden geprägt sind. Gleichzeitig offenbart die Umfrage einen weitverbreiteten Konsens über die Notwendigkeit größerer Gerechtigkeit bei Vermögensverteilung und Rentenregelungen. Diese Erkenntnisse könnten künftige Debatten über Sozialleistungen und wirtschaftliche Gleichheit maßgeblich beeinflussen.

Quelle