Deutsche Bank schließt ihr Berliner PalaisPopulaire nach acht Jahren kultureller Prägung
Sebastian VoigtDeutsche Bank schließt ihr Berliner PalaisPopulaire nach acht Jahren kultureller Prägung
Die Deutsche Bank schließt ihr Ausstellungszentrum PalaisPopulaire in Berlin. Die Entscheidung fällt, nachdem der Mietvertrag für das historische Gebäude an der Prachtstraße Unter den Linden ausläuft. Die Bank plant nun, ihr kulturelles Engagement in der Stadt in eine neue Richtung zu lenken.
Das PalaisPopulaire war 2018 im ehemaligen Prinzessinnenpalais eröffnet worden. Zuvor hatte die Deutsche Bank bereits die Kunsthalle in Kooperation mit der Guggenheim-Stiftung betrieben. Das aktuelle Programm des Ausstellungszentrums läuft noch bis Ende 2026 weiter.
Für November ist ein großes Kulturfestival als Abschiedsveranstaltung geplant. Danach will die Bank zeitgenössische Kunst durch flexiblere Formate fördern und gezielt Nachwuchskünstler unterstützen.
Die rund 2.000 Werke umfassende Sammlung der Institution bleibt in Berlin. Sie soll an verschiedenen Standorten in der Stadt einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden.
Die Schließung markiert das Ende einer Ära für das kulturelle Engagement der Bank in der Hauptstadt. Mit dem neuen Ansatz will sie mehr Menschen für ihre Kunstsammlung begeistern. Der Wandel tritt nach Abschluss des letzten Programms 2026 in Kraft.
