15 April 2026, 12:04

DAK-Gesundheit verschärft 2026 die Abrechnungsregeln für Apotheken

Ein Apothekenregal mit verschiedenen Boxen und Behältern mit Medikamenten, die ordentlich auf Gestellen angeordnet sind.

DAK-Gesundheit verschärft 2026 die Abrechnungsregeln für Apotheken

DAK-Gesundheit verschärft Regeln für Apotheken bei Preis- und Mehrwertsteuerangaben

Ab dem 1. Mai 2026 führt die DAK-Gesundheit strengere Vorgaben für Apotheken ein, die Preise und Mehrwertsteuerdaten einreichen. Fehlerhafte Meldungen werden dann abgewiesen und können zu Abrechnungsstreitigkeiten führen. Ziel der Änderungen ist es, elektronische Kostenvoranschläge und Rechnungsprozesse zu standardisieren.

Apotheken müssen künftig in elektronischen Kostenvoranschlägen Nettopreise zusammen mit dem korrekten Mehrwertsteuer-Hinweis angeben. Als Standardoptionen gelten "Netto (regulärer Mehrwertsteuersatz)" oder "Netto (ermäßigter Mehrwertsteuersatz)" – sofern nicht vertraglich Bruttopreise vereinbart sind. Ausnahmen gelten nur, wenn Bruttopreise vertraglich festgeschrieben sind oder eine Mehrwertsteuerbefreiung vorliegt.

Bei der automatisierten Abrechnung muss der Mehrwertsteuer-Indikator ebenfalls mit dem Preis übermittelt werden. Das System nutzt hier die Kennziffer "1" für den vollen Steuersatz und "2" für den ermäßigten Satz. Wer diese Anforderungen nicht erfüllt, riskiert ab kommendem Jahr abgewiesene Abrechnungen oder Streitfälle.

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Die neuen Regelungen sollen sicherstellen, dass Apotheken finanzielle Angaben einheitlich melden. Die DAK-Gesundheit betont, dass präzise Mehrwertsteuer- und Preisdaten für einen reibungslosen Ablauf unverzichtbar sind. Bei Nichteinhaltung nach dem Stichtag drohen den betroffenen Apotheken administrative Komplikationen.

Die aktualisierten Richtlinien treten am 1. Mai 2026 in Kraft – bei falschen Angaben folgen Sanktionen. Apotheken müssen ihre Abrechnungssysteme anpassen, um die korrekten Mehrwertsteuer-Indikatoren und Nettopreise zu erfassen. Wer die Vorgaben nicht erfüllt, riskiert Verzögerungen und finanzielle Auseinandersetzungen mit der DAK-Gesundheit.

Quelle