Congress erneuert den Druck, um Social Media für Kinder zu regulieren

Congress erneuert den Druck, um Social Media für Kinder zu regulieren
Kongress startet neuen Vorstoß zur Regulierung von Sozialen Medien für Kinder
Ankündigung Senatsabgeordnete haben den Kids Online Safety Act erneut eingebracht, nachdem der Gesetzentwurf 2024 in beiden Kammern gescheitert war.
Artikeltext Im US-Kongress gewinnt die Forderung nach strengeren Online-Schutzmaßnahmen für Kinder neuen Schwung. Am 27. Juli 2023 brachte die Abgeordnete Kathy Castor (Demokraten, Florida) die Version des Kids Online Safety Act (KOSA) für das Repräsentantenhaus ein – ein Gesetzesvorhaben, das Plattformen stärker in die Pflicht nehmen soll, wenn es um Schäden geht, die Minderjährige betreffen. Der Entwurf folgt einer Initiative im Senat, die von Senatorin Marsha Blackburn (Republikaner, Tennessee) vorangetrieben wird. Sie ist zuversichtlich, dass der Gesetzentwurf diesmal Erfolg haben wird, wo er zuvor scheiterte.
Die Senatsfassung von KOSA verlangt von Online-Plattformen, „angemessene Sorgfalt“ walten zu lassen, um Schäden für junge Nutzer:innen zu verhindern. Explizit genannt werden Gefahren wie Essstörungen, Substanzmissbrauch, suizidales Verhalten, Depressionen, Angststörungen, sexuelle Ausbeutung und schwere Belästigung. Zudem müssten Plattformen die Daten von Minderjährigen besser schützen und Eltern mehr Kontrolle über Datenschutzeinstellungen einräumen.
Der aktuelle Entwurf der Republikaner im Repräsentantenhaus engt hingegen die Haftungsbestimmungen für Plattformen ein. Demnach könnten Unternehmen nur noch für körperliche Gewalt, sexuelle Ausbeutung und den Vertrieb von Betäubungsmitteln zur Verantwortung gezogen werden. Diese Anpassung spiegelt die anhaltenden Diskussionen über die Reichweite des Gesetzes und mögliche unbeabsichtigte Folgen wider. Befürworter:innen argumentieren, dass stärkere bundesweite Regeln unverzichtbar seien, um Kinder vor realen Gefahren zu schützen. Die Mutter Tamia Woods aus Ohio berichtete unter Tränen, wie ihr Sohn James nach Online-Angriffen durch Kriminelle Suizid beging. Ihre Geschichte unterstreicht laut Aktivist:innen die Dringlichkeit des Handelns. KOSA war 2024 zwar mit breiter Unterstützung im Senat verabschiedet worden, scheiterte jedoch im Repräsentantenhaus. Kritiker:innen hatten damals Bedenken wegen Zensur und staatlicher Übergriffe geäußert. Nun hoffen die Unterstützer:innen, dass der Gesetzentwurf in dieser Legislaturperiode endlich verabschiedet wird.
Der neu eingebrachte Kids Online Safety Act steht nun in beiden Kammern vor erneuten Debatten. Sollte er verabschiedet werden, würde er Plattformen strengere Auflagen auferlegen, um Schäden für Minderjährige zu verhindern. Das Ergebnis wird zeigen, ob die bundesweite Aufsicht über die Online-Sicherheit von Kindern deutlich verschärft wird.
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