CNTE bleibt unnachgiebig: Streik für Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes geht weiter
Finn WolfCNTE bleibt unnachgiebig: Streik für Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes geht weiter
Mexikos Nationale Koordinierungsstelle der Bildungswerker (CNTE) bleibt hart in ihrer Forderung nach Abschaffung des ISSSTE-Gesetzes von 2007. Die Gewerkschaft zeigt sich nach zwölf Tagen Streik geschlossen – während einige Gruppen über ein Nachgeben diskutieren, drängen andere darauf, den Druck aufrechtzuerhalten.
Im Mittelpunkt der CNTE-Forderungen steht die komplette Rücknahme des ISSSTE-Gesetzes von 2007, das nach ihrer Auffassung viele Lehrkräfte ohne Rentenanspruch im Ruhestand zurücklässt. Eine Lehrerin aus Chiapas betonte, der Staat müsse die volle Verantwortung für die Altersvorsorge übernehmen, statt die Beschäftigten ohne Absicherung zu lassen.
Die Regierung schlug vor, PENSIONISSSTE zu stärken, behielt jedoch das System der individuellen Konten bei – ein Angebot, das die CNTE kategorisch ablehnte. Ihre Bewegung zielt darauf ab, die öffentliche Bildung zu verteidigen und Demokratisierungsprozesse in Schulen und der Gesellschaft voranzutreiben.
Nach Wochen des Protests wird die Gewerkschaft nun eine interne Bestandsaufnahme vornehmen. Weitere Aktionen schließt sie nicht aus, um ihre Ziele zu erreichen. Die Haltung der CNTE bleibt unnachgiebig: Das Gesetz von 2007 muss fallen. Ihre Geschlossenheit speist sich aus der gemeinsamen Sorge, dass viele Lehrkräfte ohne finanzielle Absicherung in den Ruhestand gehen müssten. Während die Gruppe ihre nächsten Schritte prüft, zeichnen sich weitere Demonstrationen ab.






