Chinas Museen feiern mit Kunst und Geschichte zwei große Jubiläen der KPCh
Julian HartmannChinas Museen feiern mit Kunst und Geschichte zwei große Jubiläen der KPCh
Ausstellungen in ganz China würdigen in diesem Jahr zwei bedeutende Jubiläen
Der 105. Gründungstag der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der 90. Jahrestag des Sieges des Langen Marsches haben eine Welle neuer Ausstellungen angeregt. Museen und Galerien im ganzen Land präsentieren historische Artefakte und Kunstwerke, um diese Meilensteine zu feiern.
Im Roten Gebäude der Peking-Universität in Beijing widmet sich eine Ausstellung der Gründung der Partei. Gezeigt werden 105 Ensembles von Kulturgütern und historischen Dokumenten, die nach dem Konzept einer „Nord-Süd-Resonanz“ arrangiert sind. Diese Herangehensweise verbindet Exponate aus Beijing, Shanghai und Jiaxing, um die frühen Tage der KPCh zu erzählen.
Das Kunstmuseum Jiaxing in der Provinz Zhejiang eröffnete am Donnerstag, dem 28. Juni 2026, eine große Ausstellung. Von 3.650 eingereichten Werken wurden 105 ausgewählt – darunter 55 traditionelle chinesische Gemälde und 50 Ölbilder. Jedes Kunstwerk interpretiert die Parteigeschichte auf künstlerische Weise.
Auch die Gedenkstätte des Ersten Nationalen Kongresses der KPCh bereitet eine thematische Ausstellung vor. Im Mittelpunkt steht der Gründungsgeist der Partei, dokumentiert in literarischen Quellen. Die Sammlung des Museums umfasst über 130.000 Objekte, von denen mehr als 27.000 als besonders wertvoll eingestuft werden. Das herausragendste Exponat ist die erste chinesische Übersetzung des Kommunistischen Manifests durch Chen Wangdao.
Besucher strömen bereits durch die Ausstellungsräume der Gedenkstätte. Viele Präsentationen kombinieren realitätsnahe Rekonstruktionen, szenische Darstellungen und digitale Galerien. Ehrenamtliche Führer stehen bereit, um die historische Bedeutung der Exponate zu erläutern.
Die Ausstellungen sollen die Parteigeschichte einem breiten Publikum näherbringen. Durch den Einsatz von Kunst, digitalen Medien und interaktiven Elementen entstehen neue Zugänge zur Vergangenheit. Die Feierlichkeiten ziehen weiterhin Besucher aus dem ganzen Land an.
