24 May 2026, 18:03

CDU-Politiker wollen Einbürgerung erschweren – mit längeren Fristen und weniger Doppelten Pässen

Unionspolitiker fordern Verschärfung der Naturalisierungsregeln

CDU-Politiker wollen Einbürgerung erschweren – mit längeren Fristen und weniger Doppelten Pässen

Zwei CDU-Politiker schlagen schärfere Regeln für die deutsche Staatsbürgerschaft vor. Alexander Throm und Roman Poseck fordern längere Mindestaufenthaltszeiten, weniger doppelte Staatsangehörigkeiten und strengere Prüfungen. Ihre Pläne würden die jüngsten Reformen des Einbürgerungsrechts rückgängig machen.

Throm plädiert dafür, die reguläre Aufenthaltsdauer wieder auf acht Jahre anzuheben. Derzeit können Antragsteller bereits nach fünf Jahren die Voraussetzungen erfüllen. Zudem besteht er auf eine unbefristete Niederlassungserlaubnis vor der Einbürgerung – verbunden mit verschärften Auflagen, darunter 60 Monate Pflichtbeiträge zur Rentenversicherung.

Darüber hinaus schlägt er vor, doppelte Staatsbürgerschaften in den meisten Fällen zu verbieten. Selbst anerkannte Flüchtlinge mit Schutzstatus würden nach seinen Vorstellungen das Recht auf Einbürgerung verlieren.

Poseck teilt die Bedenken gegenüber der doppelten Staatsangehörigkeit. Er argumentiert, diese erschwere die Integration und führe zu geteilten Loyalitäten. Seine Lösung sieht vor, Doppelte Pässe auf seltene Ausnahmen zu beschränken – etwa für EU-Bürger oder Personen mit engen Bindungen an Deutschland.

Beide Politiker fordern eine genauere Prüfung jedes Antrags. Poseck betont, dass ein klares Bekenntnis zu Deutschland Voraussetzung für die Einbürgerung sein müsse. Ihr gemeinsamer Ansatz würde die Hürden für die Staatsbürgerschaft erhöhen und das Verfahren selektiver gestalten.

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Sollten die Vorschläge umgesetzt werden, würde der Zugang zur deutschen Staatsangehörigkeit erschwert. Antragsteller müssten längere Wartezeiten in Kauf nehmen, strengere finanzielle Auflagen erfüllen und hätten seltener die Möglichkeit, ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft zu behalten. Zudem zielen die Pläne darauf ab, bestimmte geschützte Gruppen von der Einbürgerung auszuschließen.

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