CDA fordert höhere Kilometerpauschale statt autofreier Sonntage für Pendler
Charlotte RichterCDA fordert höhere Kilometerpauschale statt autofreier Sonntage für Pendler
Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Pläne für autofreie Sonntage als unwirksam für Pendler kritisiert. Stattdessen setzt er sich für stärkere Maßnahmen ein, um die finanzielle Belastung von Autofahrern zu verringern – darunter eine höhere Kilometerpauschale und strengere Wettbewerbsregeln.
Radtke argumentiert, dass ein Fahrverbot an Sonntagen Arbeitnehmern, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, kaum helfe. Er besteht darauf, dass die Regierung entschlossen handeln müsse, anstatt den Bürgern lediglich zu raten, weniger Sprit zu verbrauchen.
Die Spritpreise, warnt er, würden aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen weiter steigen. Um diese Kosten auszugleichen, fordert die CDA eine Erhöhung der Kilometergeld-Sätze für Dienstfahrten mit dem Privatwagen. Ihr Vorschlag sieht eine Anhebung auf 38 Cent pro Kilometer vor.
Darüber hinaus plädiert Radtke für ein neues steuerfreies Mobilitätsgeld. Diese Maßnahme, so betont er, würde direkte und praktische Entlastung bieten – ohne unnötige Bürokratie. Zudem pocht er auf eine konsequentere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts, um überhöhte Preise zu verhindern und die finanzielle Belastung der Autofahrer weiter zu senken.
Die Vorschläge der CDA zielen darauf ab, die steigenden Spritkosten mit konkreter finanzieller Unterstützung zu bewältigen, statt mit temporären Einschränkungen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, würden die Erstattungssätze angepasst und neue Zuschüsse eingeführt, um Arbeitnehmern die Bewältigung ihrer Fahrtkosten zu erleichtern. Der Fokus liegt dabei auf langfristigen Lösungen statt auf kurzfristigen Notmaßnahmen.






