25 June 2026, 22:30

Carney und Trump besprechen NATO und Iran – Handel bleibt strittig

Mark Carney sagt, er und Donald Trump hätten über NATO und Iran-Krieg gesprochen, aber nicht über Handel, während das Ultimatum näher rückt

Carney und Trump besprechen NATO und Iran – Handel bleibt strittig

Premierminister Mark Carney führte am Mittwoch ein langes und konstruktives Telefonat mit US-Präsident Donald Trump. Themen des Gesprächs waren die NATO, der Iran sowie die allgemeine Lage im Nahen Osten im Vorfeld eines Gipfeltreffens in der Türkei im kommenden Monat.

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Die Unterredung berührte nicht den anhaltenden Handelskonflikt oder die Zukunft der Handelsgespräche zwischen Kanada, den USA und Mexiko. Trotz der bevorstehenden Frist am 1. Juli für die Verlängerung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens stand Handel nicht auf der Tagesordnung.

Carney erklärte später, Kanada könnte sofort ein schlechtes Abkommen unterzeichnen – falls es das wolle. Er betonte jedoch, das Land sei nicht bereit, ein ungünstiges Übereinkommen zu akzeptieren. Er räumte ein, dass längst eine echte Einigung möglich gewesen wäre, allerdings nur, wenn sie den Interessen Kanadas gedient hätte.

Der US-Botschafter Pete Hoekstra bestätigte, dass die beiden Länder noch weit von einer Einigung entfernt seien. Er fügte hinzu, Fortschritte würden davon abhängen, ob Trump und Carney zu gemeinsamen Bedingungen gelangten. Carney pflichtete dem bei und erklärte, ein Durchbruch hänge von einer Übereinkunft zwischen den beiden Staatschefs ab.

Kanadas Vorgehen basiert auf der Zusammenarbeit mit Verhandlungsführern, Provinzregierungen und Interessensvertretern. Ziel ist es, die Positionen abzustimmen und das Handelsabkommen zu modernisieren.

Das Telefonat konzentrierte sich auf Sicherheitsfragen und regionale Themen, während Handelsgespräche auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden. Kanada bleibt bei seiner Haltung: Es wird kein Abkommen unterzeichnet, das dem Land nicht nützt. Die Frist für die Verlängerung des Handelsabkommens am 1. Juli rückt näher – ohne dass eine Lösung in Sicht ist.

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