Bürgermeister Burgueno kämpft um Gouverneursposten in Baja California trotz politischer Turbulenzen
Sebastian VoigtBürgermeister Burgueno kämpft um Gouverneursposten in Baja California trotz politischer Turbulenzen
Ismael Burgueno Ruiz, der derzeit beurlaubte Bürgermeister von Tijuana, bewirbt sich um die Nominierung der Partei Morena für das Amt des Gouverneurs von Baja California. Er ist überzeugt, dass der Bundesstaat die öffentlichen Politiken der Cuarta Transformación (Vierten Transformation) weiterführen muss. Seine Kampagne findet vor dem Hintergrund jüngster juristischer und politischer Entwicklungen statt.
Burgueno erhielt eine Mitteilung von der Generalstaatsanwaltschaft, in der ihm mitgeteilt wurde, dass aufgrund einer anonymen Anzeige kein strafrechtliches Verfahren gegen ihn eingeleitet werde. Er wies die Vorwürfe als eine Diffamierungskampagne zurück und bestätigte, dass es keine Ermittlungen gegen seine Person gebe.
Während seiner Amtszeit als Bürgermeister koordinierte er Sicherheitsstrategien mit kommunalen, bundesstaatlichen und nationalen Behörden. Durch diese Maßnahmen sank die durchschnittliche tägliche Zahl der Morde in Tijuana von 20 auf 3. Zudem führte er eine Unterstrategie für Gemeinschaftspolizeiarbeit ein, die alle 30 Tage von Bürgerkomitees für öffentliche Sicherheit überprüft wird.
Im Rennen um die Nominierung räumte Burgueno ein, dass die interne Umfrage von Morena den Spitzenkandidaten bestimmen werde. Wiederholt rief er zu Einheit und Respekt unter den Parteimitgliedern auf, um die Bewegung der Cuarta Transformación von Präsident Andrés Manuel López Obrador zu stärken.
Trotz der jüngsten rechtlichen Mitteilung bleibt Burgueno auf seine Kampagne konzentriert. Seine Erfolge im Sicherheitsbereich in Tijuana stehen im Mittelpunkt seines Programms. Das Ergebnis der internen Morena-Umfrage wird die nächste Phase seines politischen Vorhabens prägen.
