Bundeswehr plant Rückkehr zur Musterungspflicht für junge Männer ab 2026

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Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text über der Illustration.

Tausende junge Sachsen erhalten Post von der Deutschen Bundeswehr - Bundeswehr plant Rückkehr zur Musterungspflicht für junge Männer ab 2026

Tausende junge Männer in Sachsen könnten bald Post von der Bundeswehr erhalten. Ein neuer Gesetzentwurf zielt darauf ab, die verpflichtende Erfassung für die Musterung zum Wehrdienst wieder einzuführen. Betroffen wären alle, die nach dem 1. Januar 2026 das 18. Lebensjahr vollenden.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat ein System vorgeschlagen, um die Rekrutierung für die deutschen Streitkräfte zu stärken. Dem Plan zufolge sollen junge Erwachsene künftig jährlich einen Online-Fragebogen ausfüllen, um ihre Eignung zu prüfen. Zwar bliebe der Wehrdienst selbst freiwillig, doch medizinische und leistungsbezogene Untersuchungen würden ab 2027 verpflichtend.

Das neue Erfassungsverfahren würde eine Rückkehr zu systematischen Musterungen bedeuten. Junge Männer in Sachsen und im gesamten Bundesgebiet müssten sich dann einer verpflichtenden Überprüfung unterziehen – eine Einberufung wäre damit jedoch nicht verbunden. Mit der Kursänderung will die Politik den Rekrutierungsproblemen der Bundeswehr begegnen.