Bundesrechnungshof warnt vor gravierenden Folgen durch geplanten Stellenabbau

Bundesrechnungshof warnt vor gravierenden Folgen durch geplanten Stellenabbau
Der Bundesrechnungshof steht vor erheblichen Personalabbau im Rahmen der Haushaltskonsolidierungspläne der Bundesregierung. Die Maßnahme hat scharfe Kritik vom Präsidenten der Behörde, Kay Scheller, ausgelöst, der vor gravierenden Folgen für die Kontrollfähigkeiten warnt. Ursprünglich von Kürzungen verschont, muss der Rechnungshof nun – wie andere Bundesbehörden, darunter das Robert Koch-Institut und der Unabhängige Kontrollrat – ebenfalls Einschnitte hinnehmen.
Das Bundesfinanzministerium kündigte die Kürzungen im Entwurf für den Haushalt 2026 an, der am 15. August 2025 vorgelegt wurde. Zunächst war der Bundesrechnungshof von Personalabbau ausgenommen gewesen, doch dieser Schutz wurde später aufgehoben. Scheller reagierte mit einem Protestschreiben, in dem er argumentiert, dass die Kürzungen die Behörde daran hindern würden, ausscheidende Mitarbeiter zu ersetzen, und bis 2027 sogar eine gesamte Prüfungsabteilung wegfallen könnte.
Die geplanten Einschnitte treten ab 2026 in Kraft und schränken die Kapazität des Bundesrechnungshofs ein, seine aktuelle Personalstärke zu halten. Ohne Nachfolge für ausscheidende Beschäftigte droht der Behörde der Verlust wichtiger Fachkompetenz und operativer Schlagkraft. Die Entscheidung stößt sowohl intern als auch quer durch das politische Spektrum auf Kritik.

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