Bundespolizei droht Blackout bei Körperkameras – was jetzt passiert
Charlotte RichterBundespolizei droht Blackout bei Körperkameras – was jetzt passiert
Deutschlands Bundespolizei droht der Ausfall von Körperkameras
Die Körperkameras der Bundespolizei könnten bald nicht mehr funktionieren. Der aktuelle Hersteller plant, die Unterstützung für die Geräte im kommenden Jahr einzustellen – mit der Folge, dass Beamte ohne die wichtige Ausrüstung dastehen könnten. Die Behörden stehen nun unter Druck, noch vor 2023 eine Lösung zu finden.
Das Bundesinnenministerium hatte zwar 5 Millionen Euro für 2.500 neue Körperkameras bereitgestellt, mit der Option auf weitere 1.500 Geräte. Doch das Ausschreibungsverfahren scheiterte, nachdem zusätzliche Anforderungen hinzukamen – etwa der Wunsch nach austauschbaren Akkus.
Nun drängen die Verantwortlichen darauf, dass der bestehende Lieferant die Unterstützung vorläufig verlängert. Das würde zwar Millionen kosten, könnte aber eine Versorgungslücke verhindern. Körperkameras haben sich bereits als wertvoll erwiesen, um angespannte Situationen zu deeskalieren und Beweismaterial für Strafverfahren zu sichern.
Ohne schnelles Handeln könnte die Polizei 2023 mit einem erheblichen Mangel an funktionsfähigen Kameras konfrontiert sein. Das Ministerium muss nun entweder eine Verlängerung mit dem aktuellen Anbieter aushandeln oder das Beschaffungsverfahren neu aufsetzen. Für die Beamten im Einsatz bleiben die Geräte ein unverzichtbares Werkzeug.
