BSW wählt neue Führung – Thüringer Landesverband bleibt isoliert

Wolf: Erwartet bessere Zusammenarbeit mit neuem Vorstand - BSW wählt neue Führung – Thüringer Landesverband bleibt isoliert
Wolf: Erwartet bessere Zusammenarbeit mit neuem Vorstand
Wolf: Erwartet bessere Zusammenarbeit mit neuem Vorstand
Wolf: Erwartet bessere Zusammenarbeit mit neuem Vorstand
- Dezember 2025, 15:00 Uhr
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat nach dem Rückzug von Sahra Wagenknecht aus der Parteispitze eine neue Bundesführung gewählt. Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali übernehmen nun den Vorsitz, während Wagenknecht weiterhin eine wertepolitische Funktion ausübt. Der Thüringer Landesverband der Partei musste hingegen auf dem Parteitag Rückschläge hinnehmen und verpasste wichtige Positionen.
Auf dem Bundesparteitag kam es zu einem Führungswechsel: Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali wurden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Wagenknecht, die sich aus der operativen Führung zurückzieht, bleibt als Leiterin einer Wertekommission aktiv. Zudem wurden sieben Stellvertreter bestimmt – largely in Übereinstimmung mit den Vorschlägen des bisherigen Führungsteams.
Der Thüringer BSW-Landesverband reiste unter Druck zum Parteitag an. Kritiker warfen dem Verband vor, durch den Eintritt in eine Regierungsverantwortung die Grundsätze der Partei verraten zu haben, was zu innerparteilicher Isolation führte. Steffen Schutz, Thüringens Infrastrukturminister, zog seine Bewerbung um den Posten des stellvertretenden Bundesvorsitzenden zurück, nachdem seine Rede von Delegierten ausgebuht worden war. Dirk Hoffmeister, ein weiterer Thüringer Abgeordneter, erhielt bei seiner Kandidatur für eine Stellvertreterposition lediglich 12,9 Prozent der Stimmen.
Katja Wolf, Landesvorsitzende der BSW in Thüringen, verteidigte die Entscheidungen des Verbandes. Sie wies Vorwürfe zurück, Thüringen habe die Prinzipien der BSW verraten oder für das knappe Abschneiden der Partei bei der Bundestagswahl verantwortlich zu sein. Stattdessen betonte sie die Notwendigkeit, mit der neuen Bundesführung konstruktiv zusammenzuarbeiten. Der Landesverband stehe weiterhin hinter der Koalition und argumentiert, dass nur durch Regierungsverantwortung die Lebensbedingungen der Menschen verbessert werden könnten.
Der Parteitag endete für den Thüringer BSW ohne einen stellvertretenden Vorsitzenden und offenbarten die innerparteilichen Spannungen. Die neue Bundesführung steht nun vor der Herausforderung, die Partei zu einen. Der Thüringer Landesverband wird unterdessen trotz der Kritik an seiner Koalitionspolitik weiterregieren.

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