BSW-Thüringen: Schutz warnt vor innerparteilicher Spaltung und verteidigt Kurs

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Eine Person, die in ein Mikrofon spricht und im Hintergrund ein Banner mit der Aufschrift "Bundes" sieht.

Thüringer BSW-Politiker: "Keinen Krieg gegen Kritiker führen" - BSW-Thüringen: Schutz warnt vor innerparteilicher Spaltung und verteidigt Kurs

Thüringer BSW-Politiker: 'Keinen Krieg gegen Kritiker führen'

Thüringer BSW-Politiker: 'Keinen Krieg gegen Kritiker führen'

Thüringer BSW-Politiker: 'Führt keinen Krieg gegen Kritiker'

  1. Dezember 2025, 12:43 Uhr

Innerhalb des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) sind Spannungen aufgeflammt, nachdem der Thüringer Politiker Steffen Schutz auf dem Bundesparteitag seine Landesverbandsführung verteidigte. Seine Rede, die nur verhaltenen Applaus erhielt, erfolgte vor dem Hintergrund anhaltender Kritik von Parteigründerin Sahra Wagenknecht und interner Streitigkeiten über die künftige Ausrichtung der BSW. Schutz, der in Thüringen als Digitalminister amtiert, kündigte zudem seine Kandidatur für den Bundesvorstand an.

Auf dem Parteitag wies Schutz die Vorwürfe gegen seine Führung in Thüringen zurück. Mit einem Zitat von Martin Luther unterstrich er seine Haltung: ‘Hier stehe ich, ich kann nicht anders’ – und stellte sich damit gegen die innerparteiliche Opposition. Gleichzeitig warnte er davor, die Erfolge der BSW in Thüringen, wo die Partei bei 16 Prozent liegt, herunterzuspielen. Wer sie als ‘Zwei-Prozent-Partei’ abtue, begehe einen Fehler.

Schutz’ Bewerbung um einen Platz im Bundesvorstand markiert eine neue Phase in den internen Machtkämpfen der BSW. Seine Verteidigung der Thüringer Koalitionsrolle und die Mahnung, die regionale Stärke der Partei nicht zu unterschätzen, deuten auf anhaltende Richtungsdebatten hin. Wie seine Kandidatur ausgeht und welche Wege die BSW künftig einschlägt, bleibt abzuwarten.