BSW fordert Bundeshilfe für Sicherheit bei Großveranstaltungen

BSW fordert Fonds für Sicherheit bei Großveranstaltungen - BSW fordert Bundeshilfe für Sicherheit bei Großveranstaltungen
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) fordert bundesweite Unterstützung, um die Sicherheit bei großen öffentlichen Veranstaltungen zu verbessern. Nach Ansicht der Partei sollten Kommunen die vollen Kosten für Maßnahmen wie Absperrungen, Überwachung und Notfallplanung nicht allein tragen. Stattdessen müsse der Staat einen Teil der finanziellen Last übernehmen.
Aktuell liegen die Ausgaben für die Sicherheit bei Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten largely in der Verantwortung der Städte und Gemeinden. Dazu gehören der Aufbau von Schutzbarrieren, digitale Überwachungssysteme und die Organisation der Notfalllogistik. Das BSW kritisiert, dass dies die lokalen Haushalte unzumutbar belaste.
Die Partei drängt nun auf einen staatlich gestützten Solidaritätsfonds, um diese Kosten zu decken. Die Begründung: Wenn der Staat stricter Sicherheitsvorgaben mache, müsse er sich auch an den Ausgaben beteiligen. Ohne Bundeshilfe könnten viele Kommunen die steigenden Anforderungen kaum erfüllen.
Sollte der vorgeschlagene Fonds genehmigt werden, würde dies die finanzielle Belastung für Städte und Gemeinden bei der Ausrichtung großer Veranstaltungen verringern. Der Plan des BSW sieht vor, einen Teil der Verantwortung auf die Bundesebene zu verlagern – für besseren Schutz, ohne die lokalen Steuerzahler übermäßig zu belasten. In den kommenden Monaten werden die Diskussionen über das Finanzierungsmodell voraussichtlich weitergeführt.

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