Broward County stimmt im November über 300-Millionen-Dollar-Schulreferendum ab
Charlotte RichterBroward County stimmt im November über 300-Millionen-Dollar-Schulreferendum ab
Die Schulbehörde des Broward County (BCPS) bittet die Wähler, im November über ein neues Betriebsreferendum abzustimmen. Die Vorlage zielt darauf ab, fast 300 Millionen Dollar aufzubringen, um Haushaltslücken und Personalprobleme zu beheben. Falls sie angenommen wird, würde sie eine bestehende Abgabe ersetzen, die im nächsten Jahr ausläuft.
Der Schulrat beschloss, das Referendum für 2026 auf den Wahlzettel für den 3. November zu setzen. Die Abgabe, die eine frühere Version verlängert, würde den durchschnittlichen Hausbesitzer in Broward etwa 400 Dollar pro Jahr kosten.
Der Großteil der Mittel – 90 Prozent – soll in höhere Gehälter für Lehrkräfte und schulbasiertes Personal fließen. Derzeit verdient ein durchschnittlicher BCPS-Lehrer etwa 55.000 Dollar im Jahr, was deutlich unter dem nationalen Durchschnitt von 75.000 Dollar liegt. Die verbleibenden 10 Prozent werden für Sicherheitskräfte und psychologische Betreuungsdienste verwendet.
Der Schulbezirk steht in diesem Jahr vor einem Haushaltsdefizit von 80 Millionen Dollar, das unter anderem auf einen Rückgang von 50.000 Schülern im letzten Jahrzehnt zurückzuführen ist. Im April wurden über 300 nicht unterrichtende Mitarbeiter entlassen, um Kosten zu sparen. Eine Prüfung ergab zudem, dass Mittel aus früheren Referenden fälschlicherweise an besser verdienende Angestellte ausgezahlt worden waren, doch die Behörden versichern, der Fehler sei inzwischen behoben.
Die Annahme des Referendums würde die Finanzierung von Gehältern und wichtigen Dienstleistungen sichern. Ohne diese Mittel droht dem Bezirk eine weitere finanzielle Belastung, sobald die aktuelle Abgabe ausläuft. Die Wähler werden im November über die Vorlage entscheiden.






