01 May 2026, 23:01

Britischer Beamter wegen umstrittener Social-Media-Aktivitäten unter Druck

Mann in Anzug und Krawatte, der an einem Rednerpult spricht, vor einer Menge mit einem Banner im Hintergrund.

Britischer Beamter wegen umstrittener Social-Media-Aktivitäten unter Druck

Ein Beamter des britischen Innenministeriums gerät unter Druck, nachdem seine Aktivitäten in sozialen Medien untersucht werden. Atikur Rahman, der zugleich als Kandidat der Grünen in Birminghams Stadtbezirk Tyseley und Hay Mills antritt, hat online mehrere umstrittene Beiträge mit „Gefällt mir“-Markierungen und Reaktionen versehen. Das Innenministerium prüft nun, ob sein Verhalten gegen den Verhaltenskodex für den öffentlichen Dienst verstößt.

Rahman arbeitet seit fast drei Jahren im Innenministerium. Zu seinen Aufgaben gehörte die Betreuung des von der konservativen Regierung ausgehandelten Abschiebeabkommens mit Ruanda. Nebenberuflich engagiert er sich für die Grünen im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahlen.

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Laut aktuellen Berichten hat Rahman in sozialen Medien mehrfach auffällige Interaktionen gezeigt. So markierte er einen Beitrag als „Gefällt mir“, in dem der Musiker Bob Vylan unterstützt wird, der beim Glastonbury-Festival „Tod der IDF“ skandierte. Ein anderes Mal reagierte Rahman auf einen Beitrag, der getöteten Israelis gedachte, mit der Aussage, er finde dies lustig. Zudem billigte er einen Kommentar, der Sir Keir Starmer vorwirft, das Land „zu entehren“, sowie einen Beitrag, der eine Gedenkveranstaltung für getötete Israelis verurteilte und gleichzeitig die palästinensische Befreiung unterstützte.

Weiterhin gefiel ihm ein Video, das behauptet, Israel greife das Vereinigte Königreich an, indem es Sommerunruhen und die rechtsextreme Figur Tommy Robinson finanziere. Seine Aktivitäten umfassen auch Kritik an der konservativen wie an der Labour-Regierung.

Das Innenministerium hat eine Untersuchung zu Rahmans Online-Verhalten eingeleitet. Beamte sollen klären, ob seine Handlungen gegen den Verhaltenskodex für den öffentlichen Dienst verstoßen. Das Ergebnis könnte Konsequenzen für seine Anstellung und seine politische Kampagne bei den Kommunalwahlen in Birmingham haben.

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