Brandenburgs Karneval 2024 startet mit nassen Füßen und großen Plänen für das Kulturerbe

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Eine lebhafte Karnevalszene mit Zelten, einem zentralen Mast, Menschen, Bäumen, Strommasten, Straßenbahnen auf der Straße und einem Eisenständer auf der linken Seite unter einem klaren Himmel.

Rathäuser gestürmt - Karneval in Brandenburg beginnt - Brandenburgs Karneval 2024 startet mit nassen Füßen und großen Plänen für das Kulturerbe

Karnevalssaison 2024 in Brandenburg mit Schwung gestartet – im wahrsten Sinne des Wortes

Die fünfte Jahreszeit in Brandenburg hat mit einem doppelten "Platsch" begonnen – wörtlich und im übertragenen Sinne. Trotz wiederholter Regenschauer feierten mehrere hundert Jecken in Cottbus ausgelassen den offiziellen Auftakt der Karnevalssaison 2025 in Ostdeutschland. Gleichzeitig rücken die hiesigen Karnevalstraditionen in den Fokus: Ein Antrag auf Anerkennung als immaterielles Kulturerbe ist in Arbeit.

In Potsdam übergab die neu gewählte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel symbolisch die Schlüssel zum Rathaus an die Narren – und eröffnete damit offiziell die Karnevalssaison 2025 in Brandenburg. Wegen laufender Sanierungsarbeiten am Potsdamer Rathaus fand der traditionelle "Rathaussturm" sowie weitere Veranstaltungen diesmal im benachbarten Babelsberg statt, wo sich rund 150 Menschen zum Feiern versammelten.

Innerhalb der Karnevalsgemeinschaft werden derzeit lebhaft Themen wie kulturelle Aneignung, Inklusion und respektvolle Teilhabe diskutiert. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass der Berliner-Brandenburger Karnevalsverband unter seinem Präsidenten Fred Witschel über die Bedeutung des Karnevals als Momente der Freude und Leichtigkeit nachdenkt. Witschel ist überzeugt, dass die traditionellen Feiern zur kulturellen Vielfalt und zum sozialen Zusammenhalt beitragen – ein Gedanke, der auch die Initiative für die Anerkennung als immaterielles Kulturerbe antreibt.

Mit der nun voll im Gange befindlichen Karnevalssaison 2024 zeigen die bunten Feiern in Cottbus und Babelsberg einmal mehr, wie wichtig diese Bräuche für den Zusammenhalt der Gemeinschaften sind. Während das Anerkennungsverfahren für die ostdeutschen Karnevalstraditionen voranschreitet, bleibt die Karnevalsgemeinschaft ihrem Ziel treu: eine inklusive und respektvolle Teilhabe an diesen geliebten Festen zu fördern.