Boris Palmer bleibt beim N-Wort – warum seine Haltung weiterhin polarisiert

Palmer wird weiterhin das 'N-Wort' verwenden - Boris Palmer bleibt beim N-Wort – warum seine Haltung weiterhin polarisiert
Boris Palmer, der parteilose Oberbürgermeister von Tübingen, verteidigt weiterhin seine Verwendung des N-Worts – trotz wiederholter Kritik. Seine Haltung sorgt für Kontroversen, insbesondere seit einem Facebook-Beitrag aus dem Jahr 2021, der disziplinarische Maßnahmen nach sich zog. Palmer argumentiert, Sprachverbote seien unnötig, und lehnt die Vorstellung ab, dass bestimmte Wörter per se verletzend wirken.
2021 geriet Palmer in die Schusslinie, nachdem er das N-Wort in einem Social-Media-Post über den ehemaligen Fußballspieler Dennis Aogo verwendet hatte. Der Vorfall führte zu disziplinarischen Konsequenzen, doch der Oberbürgermeister blieb uneinsichtig. Später räumte er ein, der Begriff sei in Frankfurt unklug gewesen, da er die Schrecken des Holocaust verharmlosen könnte.
2022 verließ Palmer die Grünen nach einem weiteren Eklat im Zusammenhang mit demselben Wort. Dennoch wurde er noch im selben Jahr als parteiloser Kandidat wiedergewählt. Seine Position fußt auf der Überzeugung, dass nicht pauschale Verbote, sondern der Kontext entscheidet, ob ein Wort beleidigend ist. Wiederholt wies er zurück, was er als "magisches Denken" bezeichnet – die Idee, dass allein das Aussprechen eines Wortes Schuld oder Schaden stifte. Für Palmer ist das N-Wort nicht verletzender als Bezüge zu Hitler oder dem Holocaust. Sprachregulierung lehnt er ab: Das Streichen einzelner Wörter löse keine Probleme.
Palmers Weigerung, sich vom N-Wort zu distanzieren, hält die Auseinandersetzung mit seinen Kritikern am Köcheln. Seine Wiederwahl deutet auf lokale Unterstützung hin, doch seine Ansichten zu Sprache und Beleidigung bleiben polarisierend. Die Debatte um seine Äußerungen ebbt nicht ab – seine Argumente sorgen weiterhin für Aufsehen und Widerspruch.

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