Blutiger Raub in Schöneberger Dönerimbiss – Täter mit Messer flüchtig
Brutaler Raubüberfall in Schöneberger Dönerimbiss – zwei Verletzte, Täter flüchtig
Ein gewaltsamer Raub in einem Dönerimbiss in Schöneberg hat zwei Mitarbeiter verletzt und einen Täter auf der Flucht zurückgelassen. Der Angreifer, der zuvor an einem Spielautomaten im Laden Geld verloren hatte, wurde aggressiv, als das Personal den Imbiss schließen wollte.
In einem separaten Fall hat die Berliner Polizei einen 31-jährigen Mann festgenommen, der mit einem großangelegten Kokainhandel in Verbindung steht. Dabei wurden gefälschte Autovermietungen und falsche Identitäten genutzt.
Blutige Attacke nach Spielverlusten Der Vorfall im Dönerimbiss eskalierte, nachdem der Täter eine größere Summe am Spielautomaten verloren hatte und von den Mitarbeitern die Rückerstattung des Geldes forderte. Als diese sich weigerten und den Laden schließen wollten, wurde er handgreiflich. Bewaffnet mit einer Gabel bedrohte er die Angestellten, griff dann zu einem Dönermesser und verletzte einen 23-jährigen Mitarbeiter am Oberarm. Ein zweiter Mitarbeiter erlitt im Handgemenge Schnittwunden am Bein und Arm.
Anschließend brach der Täter die Kasse auf und erbeutete eine größere Geldsumme. Er floh zu Fuß in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg. Bisher konnte die Polizei keinen Tatverdächtigen festnehmen.
Zerschlagung eines Drogenrings mit gefälschten Mietwagen Unterdessen haben Berliner Ermittler in einem unabhängigen Verfahren ein Kokainhandelsnetzwerk ausgehoben. Untersuchungen seit 2024 deckten auf, dass die Drogen unter anderem über scheinlegale Autovermietungen und gefälschte Ausweisdokumente verteilt wurden. Bei einer Razzia am 19. März 2026 durchsuchten Beamte sechs Objekte und beschlagnahmten Waffen, Falschpapiere und Bargeld. Der 31-jährige Hauptverdächtige wurde vor Ort festgenommen und an die Sonderermittlungseinheit Ferrum des Landeskriminalamts (LKA) übergeben. Einen Tag später fand am Amtsgericht Tiergarten die Haftprüfung statt.
Wie die Polizei den Verdächtigen identifizierte, wurde nicht bekannt gegeben. Entscheidend waren jedoch Razzien und forensische Spuren. Keine andere aktuelle Ermittlung in Berlin gab bisher derart detaillierte Einblicke in die verwendeten Fahndungsmethoden.
Täter weiter auf der Flucht, Drogenhändler in Untersuchungshaft Die beiden Mitarbeiter des Dönerimbisses tragen Verletzungen davon, während der Täter weiterhin unidentifiziert und flüchtig ist. Die Polizei fahndet weiter nach dem Mann, der in Richtung des Schöneberger Verkehrs-Knotenpunkts geflohen war.
Im Drogenfall muss sich der 31-Jährige nun nach monatelangen Ermittlungen wegen Kokainhandels unter anderem über betrügerische Autovermietungen verantworten. Bei den Durchsuchungen sicherten die Behörden Beweismaterial wie Waffen, gefälschte Dokumente und Bargeld.






