12 June 2026, 12:25

Bill Gates bricht Schweigen: Seine brisanten Epstein-Kontakte vor dem US-Kongress

Bill Gates gibt an, dass Epstein ihn wegen Affären erpresst hat

Bill Gates bricht Schweigen: Seine brisanten Epstein-Kontakte vor dem US-Kongress

Bill Gates hat vor dem US-Kongress über seine früheren Kontakte zu Jeffrey Epstein ausgesagt. Der Microsoft-Mitbegründer musste sich Fragen des Kontrollausschusses des Repräsentantenhauses stellen, die im Rahmen einer Untersuchung zu möglichen Versäumnissen der Bundesbehörden im Umgang mit dem Fall Epstein gestellt wurden. Der Ausschuss prüft, wie die Behörden mit den Verbrechen des in Verruf geratenen Finanziers vor dessen Tod im Jahr 2019 umgegangen sind.

Gates und Epstein trafen sich nach Epsteins Haftentlassung 2008 mehrfach. Ihre Gespräche drehten sich vor allem um wohltätige Projekte. Damals war Gates das volle Ausmaß von Epsteins kriminellen Machenschaften nicht bekannt.

2008 hatte Epstein sich in Florida wegen eines Vergehens im Zusammenhang mit Prostitution schuldig bekannt. Ein Jahrzehnt später warfen ihm Bundesstaatsanwälte vor, Minderjährige in den Sexhandel getrieben zu haben. Epstein starb 2019 in Haft; die Behörden stuften seinen Tod als Suizid ein.

Gates betont, niemals Zeuge illegaler Handlungen Epsteins geworden zu sein. Epstein soll jedoch versucht haben, Gates wegen außerehelicher Affären zu erpressen. Angesichts der erneuten Prüfung des Falls überprüft Gates’ Stiftung nun ihre früheren Kontakte zu Epstein.

Der Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses setzt seine Untersuchungen zur Bearbeitung des Epstein-Falls fort. Gates’ Aussage wirft Licht auf die beruflichen Verbindungen zwischen den beiden und das damals bestehende Unwissen über Epsteins Verbrechen. Die Überprüfung durch die Stiftung könnte weitere Enthüllungen über ihre Zusammenarbeit bringen.

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