Betrugsfall in Primorje: 100 Millionen Rubel durch Treibstoff-Vorauszahlungen veruntreut
Finn WolfBetrugsfall in Primorje: 100 Millionen Rubel durch Treibstoff-Vorauszahlungen veruntreut
Ein 39-jähriger Mann aus der Region Primorje steht unter dem Verdacht, groß angelegten Betrug begangen zu haben. Ihm wird vorgeworfen, Vorabzahlungen für Treibstofflieferungen veruntreut zu haben, wodurch zwei Unternehmen erhebliche finanzielle Verluste erlitten. Die Ermittler haben seine Beteiligung an dem Betrugsschema nach russischem Recht bestätigt.
Der Beschuldigte führte ein Unternehmen für den Handel mit Kraftstoffen, das jedoch nicht in der Lage war, die vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen. Er schloss einen Vertrag mit der Sachalin-Kohle-Gesellschaft ab und erhielt eine Vorauszahlung in Höhe von etwa 83 Millionen Rubel. Einen Teil des Geldes verwendete er für private Zwecke, während er die zugesagte Treibstofflieferung nicht erbrachte.
Zudem ging er eine separate Vereinbarung mit einem Lieferanten aus Kemerowo ein, die zu weiteren Verlusten von rund 20 Millionen Rubel führte. Die Behörden haben inzwischen seine Bankkonten gesperrt, um eine weitere Veruntreuung der Mittel zu verhindern.
Der Fall wurde nun vor Gericht gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage nach Paragraf 159, Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuchs erhoben. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.
Der Angeschuldigte bleibt bis zum Prozessbeginn unter Reisebeschränkungen und muss sich zu einwandfreiem Verhalten verpflichten. Seine Vermögenswerte sind eingefroren, und das weitere juristische Verfahren wird über das endgültige Urteil entscheiden. Die bestätigten Verluste in diesem Fall belaufen sich auf insgesamt über 100 Millionen Rubel.
