30 June 2026, 12:31

Betrügerbanden-Trick: Gefälschte Mietangebote bringen 35 Opfern Verluste

Fünf Apartment-Betrüger wurden in Chabarowsk verurteilt

Betrügerbanden-Trick: Gefälschte Mietangebote bringen 35 Opfern Verluste

Ein russisches Gericht hat fünf Mitglieder einer organisierten kriminellen Vereinigung wegen Betrugs an Bewohnern mehrerer Regionen verurteilt. Die Masche umfasste gefälschte Mietangebote, mit denen Opfer dazu gebracht wurden, Gebühren für nicht existierende Dienstleistungen zu zahlen. Die Gruppe nahm gezielt Menschen in den Regionen Chabarowsk, Samara, auf Sachalin und auf Kamtschatka ins Visier.

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Die Betrüger warben Wohnungen zu ungewöhnlich niedrigen Preisen an. Anschließend überredeten sie ihre Opfer, Verträge für sogenannte „Informationsdienstleistungen“ im Zusammenhang mit der Wohnungssuche zu unterzeichnen. Die Geschädigten wurden genötigt, Gebühren zwischen 8.000 und 22.000 Rubel für diese Leistungen zu zahlen – die niemals erbracht wurden.

Die Kriminellen gaben zudem gefälschte Kontaktdaten von Vermietern an und vereinbarten Termine zur Schlüsselübergabe. Nach Erhalt der Zahlungen brachen sie jeden Kontakt ab. Insgesamt erbeutete die Bande von 35 Opfern rund 443.000 Rubel.

Das Zentralbezirksgericht Chabarowsk verurteilte die fünf Angeklagten wegen Betrugs, Diebstahls durch Täuschung sowie der Verursachung erheblichen finanziellen Schadens als Teil einer organisierten Gruppe. Vier von ihnen gestanden die Taten und erstatteten den Geschädigten den vollen Schaden. Drei der Verurteilten erhielten Bewährungsstrafen von drei bis vier Jahren, zwei weitere müssen Haftstrafen von vier bis fünf Jahren in einer Strafkolonie des allgemeinen Regimes antreten. Eine der verurteilten Frauen erhielt eine Strafaufschub bis zum 14. Lebensjahr ihres Kindes.

Durch die Machenschaften der Gruppe entstanden den Opfern in mehreren russischen Regionen finanzielle Verluste. Das Urteil sieht sowohl Haft- als auch Bewährungsstrafen vor, wobei die Strafe eines Angeklagten ausgesetzt wurde. Vier der Verurteilten haben die Geschädigten bereits vollständig entschädigt.

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