Betrüger nutzt Trauer aus: 70.000 Rubel für nie geliefertes Grabdenkmal
Charlotte RichterBetrüger nutzt Trauer aus: 70.000 Rubel für nie geliefertes Grabdenkmal
Ein 50-jähriger Mann aus der Staniza Jelisawetinskaja ist beim Organisieren der Beerdigung seines Bruders auf einen Betrüger hereingefallen. Der Verdächtige, ein 35-jähriger Mann mit einer Vorstrafe wegen Diebstahls, bot an, ein Grabdenkmal anzufertigen, verschwand jedoch nach Erhalt der Zahlung.
Der Betrüger, ein ehemaliger Mitarbeiter eines Bestattungsinstituts, überredete das Opfer, 70.000 Rubel für das Denkmal zu bezahlen. Sobald das Geld überwiesen war, lieferte er die vereinbarte Leistung nicht und brach jeden Kontakt ab. Die Behörden nahmen den Verdächtigen später fest, der gestand, das gestohlene Geld für private Ausgaben verwendet zu haben.
Wegen Betrugs wurde nun ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Als Auflagen für die vorläufige Freilassung erhielt er ein Reiseverbot und muss sich einwandfrei verhalten. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Der Fall zeigt, wie anfällig Menschen in emotional belastenden Situationen für finanzielle Betrugsmaschen sind. Die Ermittlungen zur Rückerstattung des gestohlenen Betrags laufen noch.
