Betrüger nutzt Glauben muslimischer Familien für skrupellose Immobilien-Deals aus
Charlotte RichterBetrüger nutzt Glauben muslimischer Familien für skrupellose Immobilien-Deals aus
Ein zwielichtiges Wohnungsgeschäft in den Twin Cities hat gezielt muslimische Hauskäufer ausgenutzt. Chadwick Banken setzte betrügerische Methoden ein, um ihren religiösen Glauben auszubeuten. Eine Jury sprach ihn nach einem neun Tage dauernden Prozess schuldig, gegen das Minnesota Human Rights Act verstoßen zu haben.
Banken überredete mehr als 150 Familien, direkt von ihm Häuser zu kaufen. Er behauptete, sie könnten so Banken und Zinszahlungen umgehen – im Einklang mit ihrem Glauben. Stattdessen nutzte er einen Ratenkaufvertrag, um sie in unfaire Verträge zu locken.
Sobald die Familien in der Falle saßen, erhöhte er die Preise und setzte sie vor die Tür – zurück blieben Obdachlosigkeit und leere Konten. Die Ermittlungen und die Anklage führte das Büro von Generalstaatsanwalt Keith Ellison. Der Prozess endete mit Bankens Verurteilung.
WCCO wandte sich an Bankens Anwalt für eine Stellungnahme. Ein weiterer Prozess ist für diesen Herbst angesetzt, bei dem es um drei weitere betroffene Kunden geht. Nun muss ein Richter entscheiden, wie viel Banken den Familien zurückerstatten muss.
Das Urteil bestätigt, dass Bankens Machenschaften illegal waren. Im anstehenden Verfahren werden weitere Forderungen geprüft. Familien, die ihre Häuser und Ersparnisse verloren haben, könnten nun Entschädigungen erhalten.






