Betrug bei Studienplatzvergabe: Uni-Mitarbeiter zu Haft verurteilt
Julian HartmannBetrug bei Studienplatzvergabe: Uni-Mitarbeiter zu Haft verurteilt
Ein Mitarbeiter einer Universität in der Hauptstadt ist wegen Betrugs bei der Studienplatzvergabe verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn der Amtsmissbrauchs, der Urkundenfälschung und der Täuschung von Bewerbern schuldig.
Der Angeklagte hatte 18 Studieninteressierte dazu gebracht, jeweils zwischen 600.000 und 900.000 Tenge zu zahlen. Mit gefälschten Verträgen und nachgemachten Stempeln lockte er sie mit falschen Zusagen über einen Studienplatz.
Nach dem Prozess wurde er zu einer Haftstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Zudem ordnete das Gericht an, dass er das erbeutete Geld an die Geschädigten zurückerstatten muss.
Die Staatsanwaltschaft warnte die Öffentlichkeit, Informationen zu Studienplätzen ausschließlich über offizielle Kanäle zu überprüfen. Der Fall zeigt die Gefahren auf, die mit inoffiziellen Angeboten für Universitätsplätze verbunden sind.
