17 June 2026, 19:49

BEST-Beschäftigte drohen mit unbegrenzten Protesten ab 19. Juni

Mumbai: Warnstreik der BEST-Arbeiter ab dem 19. Juni, wenn Forderungen bis zum 18. Juni nicht erfüllt werden

BEST-Beschäftigte drohen mit unbegrenzten Protesten ab 19. Juni

Das Gemeinsame Aktionskomitee der BEST-Beschäftigten hat eine scharfe Warnung an die Behörden gerichtet. Falls seine Forderungen nicht bis Mitternacht des 18. Juni erfüllt werden, plant es ab dem 19. Juni unbestimmte Protestaktionen. Die Drohung folgt auf eine Liste ungelöster Beschwerden, die sowohl aktuelle als auch ehemalige Mitarbeiter betreffen.

Das Komitee fordert die sofortige Auszahlung gesetzlich festgelegter Ansprüche an Rentner. Es behauptet, dass diese Beschäftigten noch immer auf ihre vollen gesetzlichen Leistungen warten.

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Zu den weiteren zentralen Forderungen gehört die Umsetzung der Lohnvereinbarung 2016–2026 nach den Richtlinien der 7. Gehaltskommission. Die Gruppe verlangt zudem ein Ende der prekären Vertragsarbeit in den Bereichen Verkehr und Energieversorgung. Auch die Einstellung neuer Mitarbeiter und Beförderungen für langjährige Beschäftigte stehen auf der Agenda.

Infrastruktur und Arbeitsplatzsicherheit haben ebenfalls hohe Priorität. Das Komitee setzt sich für die Überführung von Leiharbeitern in feste Anstellungen ein. Es fordert die Beschaffung von 5.000 eigenen Bussen durch BEST, um die Abhängigkeit von externen Vertragsfahrzeugen zu verringern. Zudem strebt es die Zusammenlegung des BEST-Haushalts mit dem Hauptetat der Stadtverwaltung Mumbai (BMC) an, um die finanzielle Integration zu verbessern.

Die Position des Komitees ist eindeutig: Sollte bis zum Stichtag am 18. Juni keine Reaktion erfolgen, werden die Proteste am Folgetag unbegrenzt beginnen. Die Forderungen umfassen Löhne, Personalpolitik, Infrastruktur und eine finanzielle Neuordnung innerhalb der Organisation.

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