Berliner Konferenz schafft überraschende Begegnungen zwischen Israelis und Palästinensern

Berliner Konferenz schafft überraschende Begegnungen zwischen Israelis und Palästinensern
Eine Konferenz in Berlin, achtzig Jahre nach den dunkelsten Kapiteln Deutschlands, weckte Hoffnung auf Versöhnung und Partnerschaft im Nahen Osten. Das Treffen, an dem junge europäische Wissenschaftler:innen und Politiker:innen teilnahmen, stellte gängige Erzählungen infrage und förderte den Dialog.
Die im Oktober 2025 an der Universität Trier abgehaltene Veranstaltung beschäftigte sich mit Vergangenheit und Gegenwart des Nahostkonflikts. Teilnehmer:innen – darunter auch junge Deutsche – tauschten sich über die zentralen historischen Narrative ihrer Länder zum Zweiten Weltkrieg aus. Die israelisch-jüdische Perspektive konzentriert sich dabei vor allem auf den Holocaust und die Verfolgung der Jüdinnen und Juden, während das Leid anderer Gruppen oft in den Hintergrund rückt.
Die Konferenz konfrontierte eine der Redner:innen mit einer palästinensischen Friedensaktivistin und stellte so ihre eigenen Annahmen über palästinensische Haltungen gegenüber Israelis und Jüdinnen und Juden infrage. Gleichzeitig warf sie die Frage auf, ob die israelische Erzählung mitunter als "Schleier" über dem palästinensischen Leid liegt. Viele Palästinenser:innen erleben Israel vor allem durch Soldaten an Checkpoints oder Siedler:innen – friedliche, zivile Israelis bleiben ihnen oft unsichtbar. Die Konferenz bot eine Plattform, um sich eine andere Zukunft vorzustellen: eine des Miteinanders statt der Feindseligkeit.
Das Berliner Treffen, an dem junge Europäer:innen teilnahmen, zeigte, wie stark Opfererzählungen nationale Identitäten prägen. Es hinterfragte vorgefasste Meinungen und nährte die Hoffnung auf Versöhnung und Zusammenarbeit im Nahen Osten. Die Veranstaltung unterstrich, wie entscheidend Dialog und die Auseinandersetzung mit vielfältigen Perspektiven sind, um eine friedlichere Zukunft zu gestalten.

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