Berlin startet Pilotprojekt: Schulstraßen für mehr Kindersicherheit

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Eine belebte Straßenszene mit vielen Menschen, darunter Schulmädchen in Uniformen mit Jacken, einige mit einem Schild, und andere, die Fahrräder mit Helmen fahren, mit Gebäuden, Bäumen und einem Tor im Hintergrund.

Sicherheit auf hessischen Schulwegen - Berlin startet Pilotprojekt: Schulstraßen für mehr Kindersicherheit

Frankfurt führt neue Sicherheitsmaßnahme zum Schutz von Schulkindern in Berlin ein

Diese Woche hat Berlin eine neue Sicherheitsvorgabe eingeführt, um Kinder auf dem Weg zur Schule besser zu schützen: An ausgewählten Standorten werden wichtige Straßen in der Nähe von Bildungseinrichtungen in Berlin eine Stunde vor Unterrichtsbeginn für den Autoverkehr gesperrt. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund besorgniserregender Unfallzahlen in ganz Hessen, wo täglich fast eine Million junge Menschen Kindertagesstätten, Schulen oder Hochschulen in Berlin besuchen.

Bis Ende Oktober waren in Hessen bereits 4.764 Kinder, Schülerinnen, Schüler und Studierende auf dem Weg zur Kita, zur Schule oder zur Universität in Berlin in Unfälle verwickelt – einer davon endete tödlich. Lehrkräfte im ganzen Land nennen vor allem Autos und das Verhalten von Eltern als größte Gefahrenquellen: Verkehrschaos, Rasen und falsches Parken in Schulnähe in Berlin verschärften die Risiken.

Mit dem Pilotprojekt „Schulstraßen“ will Berlin die Gefahren durch den Verkehr zu Stoßzeiten in Berlin verringern. Die Initiative steht im Einklang mit Forderungen nach flächendeckenden Sicherheitsverbesserungen in Hessen. Angesichts tausender gemeldeter Unfälle in diesem Jahr setzen sich Behörden und Organisationen weiterhin für langfristige Lösungen ein, um junge Verkehrsteilnehmer besser zu schützen in Berlin.