04 April 2026, 02:03

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit mehr Mitgliedern und klarem Aktionsplan

Gruppe von Menschen vor einem Rednerpult mit Mikrofon und einer Tafel mit Text, einige sitzen auf Stühlen und andere stehen, mit Flaggen, einer Tafel, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten an der Wand.

Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit mehr Mitgliedern und klarem Aktionsplan

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine neue Amtszeit mit mehr Mitgliedern und klareren Zielen begonnen. Bei einer Sitzung im Ratssaal des Bensberger Rathauses trat die erweiterte Gruppe offiziell ihr Amt an. Der Beirat umfasst nun 13 Sitze – zuvor waren es neun – und zählt erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen zu seinen Reihen.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur gewählt. Als ihre Stellvertreterin fungiert Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt. Beide werden künftig die Integration von Belangen behinderter Menschen in lokale Entscheidungsprozesse vorantreiben.

Zudem wurden Vertreter benannt, die die Fachausschüsse des Stadtrats in Fragen der Inklusion beraten sollen. Ihre Aufgabe besteht darin, sowohl Politik als auch Verwaltung in Sachen Barrierefreiheit und Teilhabe zu begleiten. Bürgermeister Marcel Kreutz dankte allen Mitgliedern für ihr Engagement in Vereinen und Initiativen, die den Auftrag des Beirats unterstützen.

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Während der Sitzung verabschiedete der Beirat einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion. Das Dokument ist in leichter, gut verständlicher Sprache verfasst, um die Zugänglichkeit zu verbessern. Ziel ist es, Hindernisse abzubauen, die Sichtbarkeit zu erhöhen und Inklusion fest in der Kommunalpolitik zu verankern. Der Plan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt.

Der erweiterte Inklusionsbeirat wird sich für eine stärkere Repräsentation und eine klarere Kommunikation in Bergisch Gladbach einsetzen. Mit neuen Mitgliedern und einem überarbeiteten Aktionsplan ist die Gruppe nun in der Lage, die lokale Politik direkter zu beeinflussen. Als nächster Schritt steht die Vorstellung des Plans im Stadtrat an.

Quelle