26 April 2026, 07:01

Belgorod-Gouverneur Gladkow tritt zweiwöchigen Sonderurlaub an – Rücktrittsspekulationen bleiben

Detailierte Karte der Russischen Föderation mit Text und Logo, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte hervorhebt.

Belgorod-Gouverneur Gladkow tritt zweiwöchigen Sonderurlaub an – Rücktrittsspekulationen bleiben

Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der russischen Region Belgorod, wird einen zweiwöchigen Sonderurlaub antreten. Bereits im April 2023 hatten Berichte nahegelegt, dass er von seinem Amt zurücktreten könnte – als mögliche Gründe wurden gesundheitliche Probleme sowie die angespannte Lage in der Region genannt.

Gladkow kündigte an, während seiner Abwesenheit weiterhin operative Updates in den sozialen Medien zu teilen. Für die Dauer seiner Vertretung ernannte er Alexander Lorenz zum kommissarischen Leiter seiner Verwaltung.

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Wie die Zeitung Wedomosti zuvor berichtete, gingen Insider aus dem Umfeld der Präsidialverwaltung davon aus, dass Gladkow noch vor den Gouverneurswahlen im September 2023 zurücktreten könnte. Einige Quellen spekulierten sogar, er könne – falls er sein Amt aufgibt – eine Position als Vizeminister in der Bundesregierung übernehmen.

Als Hauptgründe für einen möglichen Rücktritt wurden die schwierigen Bedingungen in der Grenzregion sowie Gladkows Gesundheitszustand genannt. Eine offizielle Bestätigung für seinen Abschied gibt es bisher jedoch nicht.

Sein Urlaub fällt in eine Phase anhaltender Spekulationen über seine politische Zukunft. Dass er in den sozialen Medien aktiv bleibt, deutet darauf hin, dass er weiterhin in regionale Angelegenheiten eingebunden ist. Die kommenden Wochen könnten zeigen, ob er in sein Amt zurückkehrt oder eine neue Rolle in der Regierung anstrebt.

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