„Bares für Rares“-Instagram-Account gehackt: Praktikant steckt dahinter

Admin User
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen, die tanzen und stehen, einige tragen Mützen und tragen Taschen, mit einem Lautsprecher, Kabeln, einer Flasche und Pfosten mit Text im Hintergrund.

„Bares für Rares“-Instagram-Account gehackt: Praktikant steckt dahinter

Die beliebte deutsche Fernsehsendung „Bares für Rares“ erlebte diese Woche eine ungewöhnliche Situation. Am Donnerstag, dem 13. November 2025, wurde der Instagram-Account der Show gehackt – ein Unbekannter behauptete, sich Zugang zu den Log-in-Daten verschafft zu haben. Der Hacker, der sich später als Praktikant entpuppte, kündigte ein „neues Zeitalter“ an und veröffentlichte Backstage-Clips.

Der anonyme Angreifer forderte im Gegenzug für die Herausgabe der neuen Zugangsdaten einen Live-Stream auf Twitch mit Moderator Horst Lichter. Lichter nahm in einem neuen Video Stellung und enthüllte, dass es sich bei dem Hacker um einen Praktikanten der Sendung handelte. Der Vorfall hat Spekulationen über die wahre Identität des Täters ausgelöst. Einige verdächtigen den Twitch-Streamer HandOfBlood, der bereits für ähnliche Aktionen bekannt ist – etwa die Kapern des GameStar-Streams während der gamescom im August 2025. Trotz des kuriosen Verlaufs scheinen die Produzenten die Aufmerksamkeit zu genießen: Die Twitch-Streamer JenNyan und Faister waren bereits als Gäste zu sehen, und der offizielle Instagram-Account wird nun mit Memes und skurrilen Inhalten gefüllt.

Für „Bares für Rares“ ist dies nicht der erste virale Moment. Bereits im Oktober 2024 sorgte die Sendung für ein Popkultur-Phänomen, als Pokémon-Karten im vierstelligen Bereich gehandelt wurden – Horst Lichter zeigte sich sichtlich verblüfft. Obwohl die Kernzielgruppe älter ist, hat die Show längst Kultstatus bei jüngeren Zuschauern erreicht, nicht zuletzt dank Memes wie dem legendären „Was wird?“*-Spruch.

Der Hackerangriff auf „Bares für Rares“ hat der Sendung eine neue Aufmerksamkeitswelle beschert. Während einige HandOfBlood hinter der Aktion vermuten, bleibt die wahre Identität des Hackers ungeklärt. Die Produzenten nutzen die Situation jedenfalls gekonnt: Sie laden Twitch-Streamer ein und füllen den Instagram-Account mit unterhaltsamen Inhalten. Wie sich die Show weiterentwickelt und was die Zukunft für „Bares für Rares“ bringt, bleibt abzuwarten.