Augsburgs neues Römermuseum: 2033 soll es nach zehn Jahren Pause endlich eröffnet werden
Sebastian VoigtGrüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs neues Römermuseum: 2033 soll es nach zehn Jahren Pause endlich eröffnet werden
Augsburg plant neues Römermuseum nach zehnjähriger Pause
Nach einem Jahrzehnt ohne eigenes Römermuseum treibt Augsburg die Pläne für einen Neubau voran. Das letzte Museum dieser Art hatte die Stadt 2012 wegen baulicher Mängel schließen müssen. Nun, da die Finanzierung durch das Land gesichert ist, soll das Projekt bis 2033 fertiggestellt werden.
Das Museum entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses in der Karmelitengasse, einem staatseigenen Grundstück, das von der bayerischen Landesregierung bereitgestellt wird. Der Freistaat hat zudem 30 Millionen Euro zugesagt – die Hälfte der geschätzten Gesamtkosten von 60 Millionen Euro. Die restlichen Mittel muss noch der Stadtrat bewilligen.
Augsburg, eine der ältesten Städte Deutschlands, war einst eine der wichtigsten römischen Siedlungen nördlich der Alpen. Das neue Museum wird eng mit der Landesausstellung Römisches Bayern verknüpft sein, die vom Archäologischen Staatsmuseum München (ASM) kuratiert wird. Das ASM zeigt bereits bedeutende römische Ausstellungen, darunter Gladiatoren – Helden des Kolosseums, die noch bis Mai 2026 läuft, und hat kürzlich wertvolle Funde wie die Kultstatuette der Wassergöttin erworben.
Die Diskussionen über das Museum ziehen sich seit Jahren hin, doch mit der finanziellen Zusage des Landes ist nun ein entscheidender Durchbruch gelungen. Wenn alles nach Plan verläuft, wird die Einrichtung in den nächsten acht Jahren ihre Türen öffnen.
Das Projekt soll Augsburgs Verbindung zu seiner römischen Vergangenheit wiederherstellen, die seit der Schließung 2012 abgerissen war. Mit der Unterstützung des Freistaats und einem festgelegten Standort hängt die Verwirklichung nun von der finalen Zustimmung der Stadt ab. Einmal fertiggestellt, wird das Museum Teil der bayerischen Bemühungen sein, das römische Erbe der Region einem breiten Publikum zugänglich zu machen.






