Aue trauert um Hans Beck – ein Leben für die Gemeinschaft und das Erzgebirge

Admin User
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Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Pfählen, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Aue trauert um Hans Beck – ein Leben für die Gemeinschaft und das Erzgebirge

Der Tod von Hans Beck, einem beliebten Kommunalpolitiker aus Aue, hat sowohl seine Heimatstadt als auch die Partnerstadt Solingen in tiefe Trauer versetzt. Der angesehene Bürger starb am 4. Januar 2024 nach schwerer Krankheit.

Hans Beck, Sohn des Heimatforschers Heinz Beck, wuchs mit einem starken Gemeinschaftsgefühl und einer Leidenschaft für die Geschichte von Aue und dem Erzgebirge auf. Diese Begeisterung prägte sein Leben und führte ihn zu zahlreichen öffentlichen Ämtern und ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Ab 1999 gehörte Beck dem Stadtrat von Aue an, führte später die CDU-Fraktion und wirkte nach der Fusion mit Bad Schlema als ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister. Als langjähriger Stellvertreter des Bürgermeisters der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema war er für seinen Einsatz und seine Arbeitsmoral bekannt.

Neben seiner politischen Laufbahn engagierte sich Beck tief in seiner Gemeinde. Er war Mitglied im Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Aue-Zelle, sang im Kirchenchor und wirkte in der evangelischen Arbeitsgemeinschaft mit. Schon in jungen Jahren trat er der Freiwilligen Feuerwehr bei und blieb bis vor kurzem aktives Mitglied.

Beck übernahm zahlreiche weitere Aufgaben, darunter im Aufsichtsrat der Stadtwerke und im Beirat des Verwaltungsverbandes Silberberg. Besonders am Herzen lag ihm die Förderung neuer Projekte als Vorsitzender des Fördervereins zur Sanierung des Klosters Zelle.

Sein Engagement reichte über die Grenzen von Aue hinaus. Als Vertreter von Aue-Bad Schlema nahm er regelmäßig an der jährlichen Weihnachts pyramidenentzündung in der Partnerstadt Solingen teil und knüpfte dabei enge Freundschaften mit lokalen Vertretern. Beide Städte trauern nun um ihn.

Hans Beck hinterlässt eine große Lücke in Aue und Solingen. Bekannt für seinen Einsatz, seine Arbeitsmoral und seine Verbundenheit mit der Region, prägte er in zahlreichen Funktionen beide Städte nachhaltig. Sein Andenken wird bei allen, die ihn kannten, in Ehren gehalten.