25 June 2026, 20:26

Arizona stimmt über umstrittenen Verfassungszusatz zu DEI-Einschränkungen ab

Wahlberechtigte in Arizona könnten Verbot von DEI bei Schulungen und Einstellungen beschließen

Arizona stimmt über umstrittenen Verfassungszusatz zu DEI-Einschränkungen ab

Die Bürger Arizonas werden bald über einen Verfassungszusatz abstimmen, der Initiativen für Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inklusion (DEI) in öffentlichen Einrichtungen einschränken soll. Die von Parlamentspräsident Steve Montenegro eingebrachte Resolution HCR 2044 zielt darauf ab, staatliche Institutionen daran zu hindern, DEI-bezogene Unterstützung als Voraussetzung für Zulassung, Beschäftigung oder Zertifizierung vorzuschreiben.

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Der vorgeschlagene Zusatz baut auf Arizonas Proposition 107 aus dem Jahr 2010 auf, die mit fast 60-prozentiger Zustimmung der Wähler affirmative action bei Einstellungen verbot. HCR 2044 würde eine Gesetzeslücke schließen, die rassenspezifische Diskriminierung in bundesweiten Kooperationen ermöglicht. Zudem untersagt die Resolution öffentlichen Einrichtungen, Richtlinien durchzusetzen, die Menschen aufgrund ihrer Rasse unterschiedlich behandeln oder die Befürwortung solcher Ideologien erzwingen.

Schulen dürfen weiterhin Themen wie Sklaverei, den Holocaust oder die Vertreibung der amerikanischen Ureinwohner lehren, können diese Kurse jedoch nicht als Pflichtfächer für den Abschluss vorschreiben. Die Maßnahme betrifft keine privaten Einrichtungen oder die Rechte des Ersten Verfassungszusatzes und hindert Schulen nicht daran, DEI-Kurse freiwillig anzubieten.

Matt Beienburg vom Goldwater-Institut unterstützt die Resolution und bezeichnet sie als Chance, rassenspezifische Diskriminierung dauerhaft in der Landesverfassung zu verbieten. Das Institut ist zudem in einen Rechtsstreit verwickelt, in dem es um einen ASU-Professor geht, der zu einer verpflichtenden DEI-Schulung gezwungen wurde.

Sollte der Zusatz angenommen werden, würde er die Einstellungs-, Schulungs- und Bildungspolitik in Arizonas öffentlichen Einrichtungen grundlegend verändern. Gleichzeitig würde er bestehende Verbote von affirmative action verstärken, während freiwillige DEI-Diskussionen weiterhin möglich wären. Die Abstimmung wird entscheiden, ob diese Einschränkungen Teil der Landesverfassung werden.

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