Arbeitsbesuch in Magadan: Sozialer Fortschritt und dringende Mängel im Kreis Chassynski
Charlotte RichterArbeitsbesuch in Magadan: Sozialer Fortschritt und dringende Mängel im Kreis Chassynski
Tatjana Sawtschenko, stellvertretende Gouverneurin der Region Magadan, hat kürzlich einen Arbeitsbesuch im Stadtkreis Chassynski unternommen. Dabei besuchte sie zwölf soziale Einrichtungen in den Ortschaften Stekolny, Chassyn und Palatka. Im Mittelpunkt standen Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, kulturelle Stätten sowie Sporteinrichtungen der Region.
In Stekolny stellte die Delegation fest, dass die örtliche Schule vollständig mit Personal ausgestattet ist und der Kindergarten über moderne Sensorikräume verfügt. Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte im Kreis Chassynski, wo hochwertige Sanierungen durchgeführt und neue Ausrüstungen angeschafft wurden.
In Chassyn fehlt es an der Hebammen- und Entbindungsstation jedoch an regelmäßigen Besuchen einer Gynäkologin, um den vollen Betrieb zu gewährleisten. Das Krankenhaus in Palatka sieht sich mit zwei Hauptproblemen konfrontiert: Die Belüftung der stationären Abteilung muss dringend repariert werden, und es herrscht ein Mangel an Fachärzten.
An der Schule Nr. 2 in Palatka wurden Mängel festgestellt, woraufhin ein strenges Vertragsstrafenverfahren gegen die verantwortlichen Auftragnehmer eingeleitet wurde. Sawtschenko wies zudem auf strukturelle Herausforderungen im Kreis hin, darunter die Instandsetzung von Straßen und die Organisation von Transporten für junge Sportler zu Wettkämpfen.
Während des Besuchs lobte sie Lidija Ismailowa, die Leiterin der Kreisverwaltung, für ihre Professionalität und ihr Engagement für die Region. Zudem dankte Sawtschenko den Leitungen und Mitarbeitern aller besichtigten Einrichtungen für ihre harte Arbeit und ihr Engagement.
Die Inspektion zeigte sowohl Fortschritte als auch anhaltende Probleme im Kreis Chassynski auf. Themen wie Personalmangel im medizinischen Bereich, Infrastrukturdefizite und die Verantwortung von Auftragnehmern werden nun genauer geprüft. Der Besuch unterstrich die Notwendigkeit, die lokalen sozialen Dienstleistungen und Einrichtungen weiterhin im Blick zu behalten.






