Arbeiter stirbt nach Sturz von 23 Metern auf der Samsung Heavy Industries-Werft in Geoje

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Menschen stehen auf einem Boden und lackieren eine Wand mit einem Fenster im Hintergrund.

Arbeiter stirbt nach Sturz von 23 Metern auf der Samsung Heavy Industries-Werft in Geoje

Arbeiter stirbt nach 21-Meter-Sturz in Werft von Samsung Heavy Industries in Geoje

Ein Arbeiter eines Subunternehmens ist bei Vorbereitungsarbeiten für Lackierarbeiten in der Werft von Samsung Heavy Industries in Geoje, Süd-Gyeongsang, nach einem Sturz ums Leben gekommen.

  1. Dezember 2025, 06:00 Uhr

Ein Arbeiter ist in der Werft des südkoreanischen Schiffbaukonzerns Samsung Heavy Industries in Geoje (Provinz Süd-Gyeongsang) nach einem Sturz aus etwa 21 Metern Höhe ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich während Vorbereitungsarbeiten zum Streichen eines Öltankers. Der Mann, der für ein Subunternehmen tätig war, trug zum Zeitpunkt des Sturzes die vorgeschriebene Schutzausrüstung, erlag jedoch später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Vorfall passierte am Montag, als der Arbeiter Gerüste an einem Öltanker montierte. Trotz Helm und weiterer Schutzausrüstung stürzte er von der Konstruktion. Rettungskräfte brachten ihn eilends in eine nahegelegene Klinik, wo sein Tod festgestellt wurde.

Samsung Heavy Industries stoppte umgehend alle Arbeiten an dem Schiff. Am Dienstagmorgen entschuldigte sich Konzernchef Choi Sung-an öffentlich und ordnete eine vollständige Unterbrechung des Werftbetriebs an. Zudem kündigte das Unternehmen spezielle Sicherheitsschulungen für alle Mitarbeiter an. Die Arbeitsaufsichtsbehörde in Tongyeong (einem Zweig des Ministeriums für Beschäftigung und Arbeit) hat inzwischen offizielle Ermittlungen eingeleitet. Die Behörden prüfen, ob gegen das Gesetz zur Ahndung schwerer Arbeitsunfälle verstoßen wurde. Die genaue Ursache des Sturzes wird noch untersucht.

Der Betrieb in der Geoje-Werft bleibt vorerst für Sicherheitstrainings ausgesetzt. Die Ermittler müssen klären, ob rechtliche Verstöße zum Tod des Arbeiters beigetragen haben. Der Name des beteiligten Subunternehmens wurde von dem Konzern bisher nicht genannt.

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