Anwar Ibrahim fordert gerechte digitale Chancen für alle Malaysier
Malaysias Ministerpräsident Datuk Seri Anwar Ibrahim hat zu verstärkten Anstrengungen aufgerufen, um sicherzustellen, dass die digitale Transformation allen Malaysiern zugutekommt – nicht nur städtischen Bevölkerungsgruppen und einkommensstarken Haushalten. Bei einer kürzlichen Rede wies er auf die wachsende digitale Kluft hin und betonte die Notwendigkeit praktischer Politiken, die auch ländliche Gemeinden erreichen.
Anwar Ibrahim lobte das Programm "e-Tuisyen Rakyat" der Malaysian Communications and Multimedia Commission (MCMC), das Schülern kostenlosen Online-Nachhilfeunterricht anbietet. Allein 2025 nahmen über 42.000 Schüler der Jahrgangsstufe fünf an diesen Kursen teil, die in fast 1.100 NADI-Digitalzentren im ganzen Land stattfanden.
Er hob zudem die Rolle der NADI-Zentren als wichtige Anlaufstellen für Bildung, Berufsausbildung und Gemeinschaftsengagement hervor – insbesondere für junge Menschen. Darüber hinaus forderte er, dass große ausländische Investitionen – etwa von Unternehmen wie Infineon, Nvidia und Geely – nicht nur einer privilegierten Minderheit, sondern durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Hebung der Lebensstandards der gesamten Bevölkerung zugutekommen müssten.
Der Ministerpräsident unterstrich außerdem, wie entscheidend frühzeitiger Zugang zu digitaler Technologie und gleichermaßen hochwertige Bildung für alle seien. Politiken dürften sich nicht in Ankündigungen erschöpfen, sondern müssten engmaschig überwacht werden, um sicherzustellen, dass sie auf lokaler Ebene tatsächlich Wirkung entfalten.
Anwar Ibrahims Äußerungen unterstreichen den Regierungswillen, die digitale Spaltung zu überwinden und ein von Technologie getriebenes Wachstum zu fördern, das alle gesellschaftlichen Schichten erreicht. Der Erfolg von Programmen wie "e-Tuisyen Rakyat" und die Funktion der NADI-Zentren werden maßgeblich sein, um den Fortschritt auf diesem Weg zu messen.






