Andreas Koller – eine Journalistenlegende Österreichs ist tot
Andreas Koller, eine prägende Persönlichkeit des österreichischen Journalismus, ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Während seiner langen Karriere bekleidete er führende Positionen bei bedeutenden Medienhäusern und Branchenverbänden.
Seine journalistische Laufbahn begann Koller 1983 bei der Presse. 1988 wechselte er ins Wiener Büro der Salzburger Nachrichten, wo er später Leiter der Innenpolitik und stellvertretender Chefredakteur wurde.
Sein Einfluss reichte weit über die Redaktionsstuben hinaus. Er war Präsident des Vereins der Parlamentarischen Journalisten, leitete den Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und saß im Vorstand der Stiftung für Journalistenausbildung. Zudem fungierte er als Sprecher des Senats des Österreichischen Presserats. Ab 2014 stand er als Präsident dem Presseclub Concordia vor.
Kollers Wirken fand breite Anerkennung: Mehrfach wurde er als „Journalist des Jahres“ ausgezeichnet und erhielt den Kurt-Vorhofer-Preis. Sein Tod markiert das Ende einer herausragenden Karriere im Journalismus und in der Medienführung. Kollegen und Institutionen werden sein umfangreiches Engagement in Berichterstattung, Interessenvertretung und Berufsförderung in Erinnerung behalten.
